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Präsident des Julius Kühn-Instituts (JKI) geht in den Ruhestand

07. November 2018

Zum Ende des Jahres 2018 tritt Dr. Georg F. Backhaus in den Ruhestand ein. Der studierte Gartenbauwissenschaftler wurde 2002 der neue Präsident der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, BBA genannt. In seine Amtszeit als BBA-Präsident fiel 2007 die gravierende Umstrukturierung der Ressortforschungseinrichtungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Foto © Robert Zech
JKI-Präsident Dr. Georg F. Backhaus im Auditorium der Dt. Pflanzenschutztagung Hohenheim 2018. Foto © Robert Zech

Im Zuge derer wurde Backhaus ab 2008 zum Präsidenten des größten von vier neuen Bundesforschungsinstituten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bestellt. Er leitet seither das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, das den Namen des Universalgelehrten und Pflanzenmediziners Julius Kühn trägt.

Dr. Georg F. Backhaus wurde am 6.11.2018 mit Kolloquium am JKI-Hauptsitz Quedlinburg verabschiedet. Über 16 Jahre leitete er als Präsident zunächst die Geschicke der Biologischen Bundesanstalt (BBA) und ab 2008 des Julius Kühn-Instituts.

Vor Errichtung des JKI wirkte Dr. Backhaus maßgeblich an der Umsetzung des Konzepts für eine zukunftsfähige Ressortforschung des BMEL mit, einschließlich der anfallenden Aufgaben in den Bereichen Organisation, Personal und Haushalt. In ersten Klausurtagungen stellte er mit den anderen Leitern der von der Umstrukturierung betroffenen Bundesanstalt für Züchtungsforschung (BAZ) und der Forschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) die Weichen für das neue Bundesforschungsinstitut und kann mit Recht als einer der Architekten des Julius Kühn-Instituts gelten.
www.julius-kuehn.de

Quelle: JKI

Veröffentlichungsdatum: 07.11.2018

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Präsident, Julius Kühn-Institut, JKI, Ruhestand