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Polnischer Obstsektor erwartet infolge von Frösten bedeutend kleinere Ernte

03. Juni 2019

Der Nachtfrostschaden lässt in Kombination mit den Auswirkungen eines schwachen Tragejahres keinen Zweifel, dass die polnischen Erzeuger bereits eine minimale Obsternte erwarten. Das berichtete die Niederländische Obsterzeugerorganisation (Nederlandse Fruittelers Organisatie, NFO) auf Basis von Informationen von der polnischen Nachrichtenseite portalspozywczy.pl.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Der Präsident des Verbandes der polnischen Obsterzeuger (Związku Sadowników RP), Miroslaw Maliszweski, hat Zitaten zufolge gesagt: „Bis vor kurzem dachten wir, die Auswirkungen der Nachtfröste wären begrenzt, aber nun sehen wir, dass die Bäume ihre Früchte massiv abwerfen.“

„Unsere Informationen zeigen, dass die Ernte nicht nur bedeutend kleiner als vor einem Jahr sein wird, sondern auch kleiner als der Mehrjahresdurchschnitt und vermutlich kleiner als die Ernte der vorhergehenden Nachtfrostsaison 2017“, so Maliszewski.

Dem Artikel zufolge gilt die Ertragsverringerung für alle Teile des Landes, aber jedenfalls auch für die wichtigsten Obstprovinzen. Zudem scheint es so, dass es die größten Verluste in dem Kirsch- und Apfelanbau gibt. Die Birnen und Pflaumen sehen an vielen Orten besser aus, aber die Produktion wird definitiv geringer sein. Es gibt auch einen großen Produktionsverlust bei Stachel- und Johannisbeeren. Die Vorhersagen für Him- und Brombeeren sehen im Allgemeinen gut aus, aber es gibt viel vereinzelten Schaden.

Quelle: NFO/portalspozywczy.pl

Veröffentlichungsdatum: 03.06.2019

Schlagwörter

Polen, Obst, Sektor, Frost, Ernte