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Pflanzenschutz: IVA – Perspektive Pflanzenbau

28. Oktober 2019

Gewässerrandstreifen von mindestens fünf Metern beim Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln, bewachsene Streifen am Ackerrand als Filter gegen Abschwemmung und die Fortentwicklung des Integrierten Pflanzenschutzes mit einem ökologischen Schadschwellen-Konzept – dies sind nur einige der insgesamt 15 konkreten Vorschläge, mit denen sich der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) in die Diskussion um eine künftige Ackerbaustrategie eingeschaltet hat, wie der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV) berichtet.

Bildquelle: Shutterstock.com Pflanzenbau
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Der Verband der agrochemischen Industrie hat Mitte September 2019 im Rahmen eines Forums seinen Maßnahmenkatalog „Perspektive Pflanzenbau: 15 Maßnahmen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft“ in Berlin vorgestellt. Nähere Informationen finden Sie hier.

Der DFHV war durch Präsident Dieter Krauß vertreten. In seinem Fazit stellte Dieter Krauß fest, dass dem Wunsch der Verbraucher nach frischen, qualitativ hochwertigen und preiswerten, möglichst regional erzeugten Produkten Rechnung getragen werden soll. Ob das immer funktioniert, hängt natürlich stark von den Rahmenbedingungen für die Erzeugung ab. Diese haben sich jedoch, wie in dem IVA-Forum deutlich wurde, offensichtlich verschlechtert. Neben den Unternehmen in der Wertschöpfungskette sieht Dieter Krauß auch die Politik und Behörden in der Verantwortung, um die künftige Produktion von Obst und Gemüse auf nationaler und internationaler Ebene zu gewährleisten und Lebensmittelverluste zu verhindern.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell  9/2019

Veröffentlichungsdatum: 28.10.2019

Schlagwörter

Pflanzenschutz, IVA, Perspektive, Pflanzenbau