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Pestizidkontrolle für Obst und Gemüse in Niederlanden - weniger Rückstände

16. Dezember 2014

Zwischen Juli 2012 und Juni 2014 kontrollierte die Niederländische Lebensmittel- und Verbraucherprodukt-Sicherheitsbehörde (Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit, NVWA) 9.200 Lieferungen Obst und Gemüse, um zu sehen, ob die Produkte mit Pestizidrückständen verunreinigt sind. Es zeigte sich, dass rund 98% des Obsts und Gemüses in niederländischen Läden die rechtlichen Anforderungen erfüllen. Das sind fast 1% weniger als in den vohergehenden Zeiträumen, was bedeutet, Kontrolle bleibt erforderlich. Das wurde von der NVWA infolge ihres Berichts „Rückstände von Pestiziden in Obst und Gemüse“ im Jahresvergleich berichtet.

In den Fällen, wo Rückstände von Pflanzenschutzprodukten entdeckt wurden, ist die Menge so gering, dass die Auswirkungen auf die Gesundheit fast immer vernachlässigbar sind. Die meisten Verletzungen sind bei Produkten außerhalb der EU zu finden, wie Südostasien, China, Kenia, Surinam und der Dominikanischen Republik. Dennoch erfüllen diese Länder durch die rigorosen Kontrollen immer besser die EU-Anforderungen. Bei chinesischen Grapefruits und Zuckerschoten aus Kenia hat die Zahl von Überschreitungen zum Beispiel dramatisch abgenommen.

Demgegenüber stellte die NVWA bei Trauben aus Peru erst letztes Jahr relativ große Abweichungen fest. Deshalb werden Trauben der aktuellen Erntesaison extra kontrolliert.

Quelle: NVWA

Veröffentlichungsdatum: 16.12.2014

Schlagwörter

Pestizid, Kontrolle, Obst, gemüse, Niederlanden, Rückstände