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Peru verstärkt die Kontrolle zur Verhinderung des Eintritts von TR4 bei Bananenerträgen

19. August 2019

Das Ministerium für Landwirtschaft und Bewässerung (Ministerio de Agricultura y Riego, MINAGRI) berichtete, dass durch seinen Nationalen Landwirtschaftsgesundheitsdienst (SENASA) Maßnahmen ergriffen werden, um den Eintritt von Fusarium Tropical Race 4 nach Peru zu verhindern, ein tödlicher Pilz (TR4), der Bananenerträge bedroht.

Bildquelle: Shutterstock.com Bananen
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Bis jetzt wurden dieses Jahr 1.500 Bananenerzeuger geschult und die Inspektionen an den SENASA-Kontrollpunkten in Aguas Verdes und Carpitas, Region Tumbes, intensiviert.

Die bestätigte Präsenz in Kolumbien stellt ein hohe Risiko der Ausbreitung auf andere Länder des amerikanischen Kontinentes, einschließlich Peru, dar. Angesichts dessen verstärkt SENASA seine ständige Kontrolle und präventiven Kontrollmaßnahmen in Bananenproduktionsgebieten und hält Pflanzen, keine einzelnen Zweige, aus Ländern oder Gegenden fern, wo diese Krankheit präsent ist, damit sie nicht in das Land eintreten.

Nationale Kontrolle

Die Techniker von SENASA wurden in der Erkennung und ganzheitlichen Schädlingskontrolle – Molecular Imprinted Polymers (MIP) von Fusarium Race 4 – auch als Panama-Krankheit bezeichnet, geschult. Die Probleme kommen in dem Diagnostischen Zentrum von SENASA an, das die Molekulartechnik für Diagnose mit Hochempfindlichkeit in Proben von Pflanzenmaterialien für die Entdeckung oder rechtzeitige Beseitigung des Pilzes hat. Dem offiziellen SENASA-Report zufolge ist dieser Pilz ein Quarantäneschädling, der in Peru nicht präsent ist.

Er erschien auf dem asiatischen Kontinent und ist aktuell in Ländern in Asien, Ozeanien, dem Nahen Osten (Jordanien, Libanon, Oman) und in Afrika (Mosambik) präsent, was seine enorme Verbreitungskapazität zeigt.

Quelle: MINAGRI

Veröffentlichungsdatum: 19.08.2019

Schlagwörter

Peru, Kontrolle, Eintritt, TR4, Bananen