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Oxfam Supermarkt-Check 2019: "Mangelhaft bei Menschenrechten"

05. Juli 2019

Nach Angaben des internationalen Verbunds Oxfam tun Supermärkte zu wenig dagegen, dass die Menschen, die das Essen in ihren Regalen herstellen, ausgebeutet werden. Oxfams Supermarkt-Check analysiert die Geschäftspolitik der führenden bzw. am schnellsten wachsenden Supermärkte in Deutschland, Großbritannien, den USA und den Niederlanden in Bezug auf ihren Umgang mit Menschenrechten.

Quelle: Oxfam Supermarkt-Check 2019 International
Quelle: Oxfam Supermarkt-Check 2019 International

Trotz erster Fortschritte schneiden die deutschen Ketten auch im zweiten Jahr des Supermarkt-Checks schlecht ab, so der Oxfam Supermarkt-Check 2019. Während Aldi Süd seine deutschen Konkurrenten überholt, landet Edeka im internationalen Vergleich auf dem letzten Platz. Kein deutscher Supermarkt erzielt in der Gesamtwertung mehr als 20 Prozent der möglichen Punkte. „Die Supermärkte machen Trippelschritte, wo sie eigentlich zum Sprint ansetzen müssten. Damit nehmen Aldi, Edeka, Lidl und Rewe weiter in Kauf, dass wirtschaftliche Ausbeutung und Leid Zutaten vieler Lebensmittel sind, die wir im Supermarkt kaufen“, sagt Franziska Humbert, Oxfam-Expertin für Soziale Unternehmensverantwortung.
 

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Quelle: Oxfam

Veröffentlichungsdatum: 05.07.2019

Schlagwörter

Oxfam, Supermarkt-Check, mangelhaft, Menschenrechten, Einzelhandel