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Österreichische Zwiebelmarkt präsentierte sich ausgeglichen, Preisrally geht weiter

25. September 2018

Die Vermarktung der Winterzwiebeln war mit Mitte Juli praktisch beendet und trotz weitreichender Bewässerung sind die Zuwachsraten der Sommerzwiebel stark eingeschränkt. Bei Flächen ohne Beregnung verzeichneten Produzenten erhebliche Ertragseinbußen, heisst es im Marktbericht für August 2018 der AgrarMarkt Austria für den Bereich Obst und Gemüse.

Bildquelle: Shutterstock.com Zwiebeln
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Der Grund, wieder einmal Trockenheit. Stehende Hitze und starke Sonneneinstrahlung bringen Qualitätseinbußen mit sich, besonders während dem Abreifen am Feld. Zudem ist die Ware heuer vermehrt kleinfallend. Gängige Sortierungen im Haushaltsbereich wie 40/60mm könnten, aufgrund der angespannten Situation, auf 35/50mm angepasst werden. Der Anteil an Übergrößen bleibt unteressen mehr als überschaubar.

Der Jahreszeit entsprechend war die Nachfrage im August stetig und ruhig. Die Erzeugerpreise für Zwiebel geputzt und sortiert in Kisten notierten zum Vormonat unverändert je nach Qualität und Größe bei 28,00-32,00 EUR/dt. Dies bedeutet eine Steigerung von 94 % zum Vorjahr. Auch die Exportmärke waren mehr als aufnahmefähig und so vorhanden konnten Übermengen jeglichen Kalibers und Couleurs problemlos abgesetzt werden. Das Ende der Sommerferien in Ostösterreich und Einlagerungsaktionen Anfang September werden dem Abverkauf neue Impulse geben.

Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - August 2018

Veröffentlichungsdatum: 25.09.2018

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Österreich, Zwiebeln, Markt, Preise