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Österreich: Ombudsstelle für mehr Fairness in der gesamten Lebensmittelkette

04. Dezember 2018

Unfairen Geschäftspraktiken soll in Österreich stärker begegnet werden, sind sich das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) und der Handelsverband einig. Der Handelsverband präsentierte daher eine Selbstverpflichtungserklärung für die gesamte 
Lebensmittelkette und gab gemeinsam mit dem Ministerium den Startschuss für eine Ombudsmannstelle.

Foto © Handelsverband Österreich
Foto © Handelsverband Österreich

"Der Kampf gegen unfaire Geschäftspraktiken hat für mich höchste Priorität. Es ist mir ein persönliches Anliegen, die Stellung der Bäuerinnen und Bauern in der Lebensmittelwertschöpfungskette zu stärken. Denn nur mit fairen Preisen können wir die wirtschaftliche Situation unserer bäuerlichen Familienbetriebe in Zukunft stärken", so Elisabeth Köstinger, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, "wir wollen Vorreiter in Europa im Kampf gegen unfaire Geschäftspraktiken sein."

Unter der österreichischen Ratspräsidentschaft wird daher auch die Richtlinie gegen unfaire Geschäftspraktiken auf europäischer Ebene abgeschlossen werden.

Selbstverpflichtungserklärung der heimischen Händler ein Meilenstein

Gemeinsam mit der Bundeswettbewerbsbehörde hat das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus einen Fairnesskatalog gegen unfaire Geschäftspraktiken ausgearbeitet. Jetzt folgt der nächste wichtige Schritt, um das Miteinander entlang der Lebensmittelkette fairer zu gestalten. Mit einer Selbstverpflichtungserklärung bekennt sich der Lebensmittelhandel freiwillig zum Fairnesskatalog – ein weiterer Meilenstein gegen unfaire Geschäftspraktiken.

Quelle: Handelsverband Österreich

Veröffentlichungsdatum: 04.12.2018

Schlagwörter

Österreich, Ombudsstelle, Fairness, Lebensmittelkette