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Österreich: Kartoffelpreise ziehen an

01. März 2019

Wie erwartet hatten sich im Januar auch die niederösterreichischen Erzeugerpreise für Standardware mittelfallend der Marktsituation angepasst und kletterten um 13,5 % auf durchschnittlich 25,00 EUR/dt. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel waren weiterhin 29,00 EUR/dt fällig. Dies geht aus dem Agrarmarkt Austria "Marktbericht Obst und Gemüse - Januar 2019" hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Seitens der Erzeuger bestand nach der Preiserhöhung entsprechendes Interesse auszulagern. Ein Rückhalten der Ware aus Spekulationsgründen wäre aufgrund der teilweise äußerst schwachen Konditionen höchst riskant und kontraproduktiv.

Erste Frühkartoffel aus Ägypten werden für Anfang Februar am europäischen Festland erwartet. Diese sind aber vielfach in fixen Programmen gebunden und werden auf den aufnahmefähigen Märkten keinen Druck ausüben.

Das Dürrejahr 2018 beeinflusst auch die kommende Saison. Pflanzkartoffeln sind knapp. Wenn der Preis stimmt, werden auch frittenfähige Speisefrühkartoffeln Richtung Speiseindustrie wandern. Es besteht in diesem Segment großer Bedarf welcher, so es nach den Verarbeitern geht, auch weiter steigen wird.

Hohe Preise ziehen Ware und wie bei Zwiebeln besteht die Gefahr, dass die Produktionsflächen in der kommenden Kampagne zu stark ausgeweitet werden könnten. 

Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - Januar 2019

Veröffentlichungsdatum: 01.03.2019

Schlagwörter

Kartoffel, Preise, AMA, Marktbericht, Obst und Gemüse