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Österreich: Kartoffelpreise werden fester

08. Januar 2019

Abgesehen von vereinzelten Aktionen im Handel lief der Inlandsmarkt für Kartoffelnsaisontypisch ruhig. Einerseits um die Andienung etwas anzukurbeln, andererseits um dem hohen internationalen Preisniveau Rechnung zu tragen, wurden die Erzeugerpreise von den meisten Aufkäufern angehoben. Dies berichtet der Agrarmarkt Austria (AMA) im "Marktbericht Obst und Gemüse - November 2018".

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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In Niederösterreich und Oberösterreich wurden Speisekartoffeln zumeist um 22 EUR/dt übernommen. Für Partien mit überdurchschnittlich hohen Absortierungen lag der Preis bei 18-22 EUR/dt. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA- Gütesiegel waren durchschnittlich 24 EUR/dt fällig. Angesichts der hohen Ausfälle die logische Konsequenz. Ein weiteres Anziehen der Preise scheint mehr als wahrscheinlich.

In der Tat wäre der Exportmarkt, hinsichtlich der schwachen europäischen Ernten, höchst aufnahmefähig. Alleine exportfähige, konditionsstarke Ware fehlt. Zum Leidwesen aller Beteiligten hat sich die Qualität der eingelagerten Knollen in den letzten Wochen im Großen und Ganzen weiter verschlechtert. Der Rekordsommer und seine unerwünschten Begleiter (Stolbur, Drahtwurm usw.) haben vielen Partien nachhaltig ihren Stempel aufgedrückt. Ausgeprägte Qualitätsmängel und rasche physiologischer Alterung sind die Folge dessen. Früher als Lagerhalter und Verbraucher lieb sein kann, neigen sich heimische Vorräte dem Ende zu. 

Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - November 2018

 

Veröffentlichungsdatum: 08.01.2019

Schlagwörter

Österreich, Kartoffel, Preise