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Österreich: Hofer verzichtet bei Speisekartoffeln auf Chlorpropham

26. März 2018

Das Keimhemmungsmittel Chlorpropham wird häufig zur Nacherntebehandlung von Kartoffeln eingesetzt, um ein unerwünschtes Auskeinem zu verhindern. Hofer hat in Kooperation mit seinen Lieferanten den Verzicht auf den Wirkstoff bei Speisekartoffelprodukten umgesetzt.

Kartoffeln Foto © HOFER
Foto © HOFER

LogoFür Hofer stehen Sicherheit und Qualität an oberster Stelle. Daher setzt das Unternehmen speziell im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ immer wieder gezielte Maßnahmen, um seinen Kunden einen unbeschwerten Einkauf gewährleisten zu können. Anlässlich der geplanten Verlängerung der EU-Zulassung des Keimhemmungsmittels Chlorpropham Ende Juli 2018 hat der Lebensmittelhändler die Eigeninitiative ergriffen: In enger Kooperation mit seinen Lieferanten hat Hofer beschlossen, den Wirkstoff gänzlich aus der Kartoffelproduktion zu verbannen. Sämtliche Kartoffeln, die Hofer im Angebot führt, sind bereits seit Jahresbeginn 2018 frei von Chlorpropham-Behandlung. Mit dem Verzicht leistet Hofer nicht nur einen Beitrag zum Gewässerschutz; jüngste Studien zum Thema Chlorpropham haben bestätigt, dass das Mittel langfristig auch gesundheitlich negative Auswirkungen haben kann.

Chlorpropham findet bei vielen Produzenten Verwendung, um Kartoffeln nach der Ernte daran zu hindern, während der Lagerung oder im Verkauf auszukeimen. Damit wird üblicherweise die ganzjährige Versorgung mit österreichischer Ware sichergestellt. Alternativen zur Behandlung der Knollen, wie sie bei Lieferanten von Hofer zum Einsatz kommt, sind die dauerhafte Kühllagerung oder der Einsatz eines minzölbasierten Keimhemmungsmittels. Diese verhindern gleichermaßen das - gesundheitlich unbedenkliche, jedoch ästhetisch unerwünschte - Auskeimen. Auch als Verbraucher kann man darauf achten, Kartoffeln kühl zu lagern und diese in angemessener Zeit zu verkochen.

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt Hofer seit 2013 sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung.

Quelle: Hofer

Veröffentlichungsdatum: 26.03.2018

Schlagwörter

Hofer, Speisekartoffeln, Chlorpropham, Lebensmittelsicherheit