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Österreich: Gedämpfte Erwartungen für Kartoffelernte in juli

28. August 2018

Gedämpfte Erwartungen für Kartoffelernte, Preisdifferenzierung bei Übergrößen Die anhaltende Hitzeperiode im Juli reduzierte spürbar die Nachfrage nach Frühkartoffeln. Den Aufkäufern stand ein reichliches Angebot an losschaliger Ware zur Verfügung, so der AgrarMarkt Austria Marktbericht für Juli 2018.

Bildquelle: Shutterstock.com
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Dabei wiesen die Hektarerträge eine ungewöhnlich breite Streuung auf. Von 20 t/ha in Trockengebieten bis hin zu 45 t/ha in niederschlagsreicheren Regionen. Als zusätzliche Herausforderung für die Vermarktung, gestaltete sich auch der wachsende Anteil an übergroßen Erdäpfeln (Quadratmaß über 65 mm). Für Übergrößen gibt es im Inland nur begrenzte Absatzmöglichkeiten und für den Export fehlt es bei Frühsorten zumeist an Schalenfestigkeit.

Der niederösterreichische Erzeugerpreis von Frühkartoffeln, mittelfallend, stabilisierte sich bei durchschnittlich 18 EUR/dt. und bei Übergrößen bei 15-18 EUR/dt. Steirische Vermarkter notierten mit 20 EUR/dt eine Spur höher. Für schalenfeste Ware aus Oberösterreich konnten punktuell sogar 25 EUR/dt realisiert werden. Zu Monatsende hin war dann von einer Überversorgung keine Rede mehr, zumal sich die Ertragsaussichten für die Anschlusssorten und auch für die Haupternte mit jedem weiteren Hitzetag zusehends verschlechtern.

Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - Juli 2018
 

Veröffentlichungsdatum: 28.08.2018

Schlagwörter

Erwartungen, Kartoffelernte, Juli