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Österreich: Abverkauf an Tafeläpfeln über Vorjahresniveau

22. März 2019

Der Abverkauf von heimischen Tafeläpfeln ging im Februar in die nächste Runde. Der gewichtete Verkaufspreis für Tafeläpfel ab Rampe, ohne USt. KL I unabhängig von Größensortierung und Verpackung, inkl. Großkisten konventionelle Produktion hatte etwas an Substanz verloren und lag mit 0,56 EUR/kg 10 % unter Vormonat. 

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Während bei den Hauptsorten der Gala das Niveau annähernd halten konnte, werteten Golden Delicious, Jonagold und Braeburn gegenüber Jänner ab. Dies geht aus dem Agrarmarkt Austria "Marktbericht Obst und Gemüse - Januar 2019" hervor.

Der bundesweite Apfellagerstand konventionell betrug zum Stichtag 01.Februar rund 95.000 t und war damit beinahe doppelt so hoch wie im korrespondierenden Monat des ertragsschwachen Vorjahres. Den Löwenanteil und zwar 82.800 t bzw. 87 % des Gesamtvolumens lagert die Steiermark ein. Organoleptische Schwächen der Lagerware waren nach wie vor eher die Ausnahme.

Transnationale Geschäfte mit Tafeläpfeln entwickelten sich laut aktuellen Außenhandelszahlen der Statistik Austria 2018 zu Gunsten österreichischer Vermarkter. Im direkten Jahresvergleich zu 2017 konnten die Ausfuhren um 12 % an Menge und den festen Preisen in der ersten Jahreshälfte sei Dank um 80 % an Wert gesteigert werden.

Grundsätzlich wären heuer Importe von Äpfeln aus Übersee nicht von Nöten. Ware gäbe es genug. Durch langfristig geplante Programme, Abnahmegarantien und Eigenimporte der Handelsketten werden Chilenen, Südafrikaner und Neuseeländer, den heimischen Lagerständen zum Trotz, auch in diesem Jahr in heimischen Obstregalen Platz finden müssen. Eng wird es allemal.

Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - Januar 2019

Veröffentlichungsdatum: 22.03.2019

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Österreich, Abverkauf, Tafeläpfeln, Apfel