Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Ob wiederentdeckt oder neu entwickelt

29. Januar 2019

Die stetige Lust auf Neues bringt immer wieder überraschende Trends und Entwicklungen auf den Markt – zum Beispiel Kalettes, die neuen Sterne am Gemüsehimmel, oder Honigtropfen Tomaten. Neues ist gefragt. Vor allem seitens der Verbraucher. Sie sind die treibende Kraft bei der Entstehung neuer Food Trends. Sie sorgen dafür, dass es kulinarisch nie langweilig wird und dass gesund und genussvoll essen, alles andere als ein Gegensatzpaar sein muss. Denn das liegt im Trend, so der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO). 

Honigtropfen Tomaten Foto © BVEO 2019
Honigtropfen Tomaten. Foto © BVEO 2019

So beginnt auch das Obst- und Gemüsejahr 2019 mit einigen überraschenden Trends. Darunter etliche Neuheiten aber auch Rückkehrer, die zum Ausprobieren verlocken! Neben klassischem Obst und Gemüse schafft dabei auch Exotisches und Traditionsreiches den Sprung in die Obst- und Gemüseregale des Handels.

Lockstoff: Heimische „Honigtropfen“

Tomaten, ohnehin das Lieblingsgemüse der Deutschen, gibt es in vielen Farben, Formen und Größen. Besonders die kleinfruchtigen Cocktailtomaten sind hierzulande beliebt, weil sie so lecker schmecken und man sie wie eine kleine Vitaminpraline zwischendurch naschen kann. Süß wie ein Tropfen Honig, setzt die neue Tomatensorte von Landgard genau dort an. Die exklusiven „Honigtropfen“ liefern Tomaten-Fans schlicht noch mehr Gründe, zu den roten Leckerbissen zu greifen: Intensiv honigsüßer Geschmack, herrlich saftig, knackig-frisch und durch ihre Größe der ideale Snack für zwischendurch. Dazu noch angebaut bei den Tomatengärtnern in Deutschland!

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Regional ist optimal:

Ingwer –
mit gutem Gewissen Er gilt als Wunderwaffe gegen scheinbar jede Beschwerde: Sogar bei Regelschmerzen soll die Wurzel helfen. Aber abgesehen von der heilenden und entzündungshemmenden Wirkung im Körper, ist Ingwer auch noch ein kulinarischer Hochgenuss, der den unterschiedlichsten Gerichten eine besondere Note verleiht. Seine Schärfe weckt alle Sinne, sorgt aber unmittelbar danach für ein intensives und fruchtig-aromatisches Geschmackserlebnis im Mund. Ein wahrer Wachmacher für Kopf und Bauch! Jetzt wird er endlich auch in Deutschland angebaut. Also ab ins Trinkwasser oder Essen damit, um das Jahr gleich mit einem innerlichen und äußerlichen Leuchten zu beginnen.

Baby-Ingwer vom Pfalzmarkt ist nicht nur schön, sondern auch vielseitig. Beim Baby-Ingwer kann die Schale, die übrigens eine besonders belebende Wirkung hat, mitgegessen werden. Eine Frischekur, ganz ohne Nachbrennen...! Sogar der Stiel kann als intensiver Geschmacksgeber für Getränke und Saucen verwendet werden. Mitessen sollte man ihn allerdings nicht. Neben den üblichen Zubereitungen lässt sich Baby-Ingwer einfrieren, raspeln oder als gesunder Snack einlegen. Übrigens: Je jünger der Ingwer, desto besser schmecken die eingelegten Sprossen! (Rezept in der anhängenden Pressemitteilung)

Frischer Bio-Ingwer wächst jetzt auch in der Nähe von Hamburg, in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, in den Folientunneln der Bio Behr AG. Geerntet wird der heimische Ingwer ab Oktober. Die in Norddeutschland angebaute, frisch-gelbliche Sorte mit ihren lila Farbakzenten zeichnet sich durch ein besonders zartes, faserarmes Fruchtfleisch und eine weiche Schale aus. Geschält oder ungeschält, am besten wird er in einem verschlossenen Behälter an einem kühlen Ort gelagert oder direkt genossen, zum Beispiel in einem frischen Ingwer-Tee.

Lust auf bewusst!

Frischer Bio-Knoblauch ist jetzt übrigens ebenfalls aus norddeutschem und Pfälzer Anbau erhältlich.  Der ist gerade unter Kennern wegen seines frisch-aromatischen Geschmacks beliebt. Damit die frische Note beim Kochen erhalten bleibt, sollte er bei der Zubereitung am besten nur kurz erhitzt werden. Sonst wird er bitter. Aufbewahrt wird er am besten kühl, trocken und vor Licht geschützt. Der frische Knoblauch aus heimischem Anbau ist von Mai bis August verfügbar.

Mönchsbart – saftiger Biss und Geschmack nach Meer Mönchsbart ist ein typisches Frühlingsgemüse aus dem Mittelmeerraum. Seine zarten Stiele gelten in Italien seit jeher als saisonale Knabber-Delikatesse. Aber auch in Salaten, zu Fischgerichten und Pasta ist Barba di Frate dort eine beliebte Zutat. Was in Italien ein Küchenklassiker ist, ist hierzulande ein gerade angesagtes Trendgemüse, das immer öfter auf den Teller kommt – und das Beste daran: Mönchsbart ist aus heimischem Anbau zu haben. Zum Beispiel von der Gartenzentrale Papenburg. Auf den ersten Blick assoziiert man das neue Trendgemüse mit dickem Schnittlauch. Sein komplexes, erdiges Aroma erinnert entfernt an frischen Spargel und Spinat gepaart mit einer Spur „Meeresaroma“. Kein Wunder. Denn Mönchsbart ist eine Salzpflanze, wenn auch mit nur geringem Salzgehalt. Seine saftigen Stängel schmecken zu Salat, Suppen, Omelettes oder als Beilage zu Fisch, Fleisch und vegetarischen Gerichten. Sein Aroma entfaltet der Mönchsbart übrigens erst richtig, wenn er erhitzt wird, zum Beispiel in einem Pasta-Gericht. (siehe anhängende Pressemitteilung)

Paradiesische Früchte: Das Lieblingsobst neu entdeckt!

Gerade bei Äpfeln sind neue Sorten eine kleine Herausforderung. Denn ein Baum muss erst mal ein paar Jahre wachsen, bevor er eine relevante Erntemenge hervorbringt. Die Apfelbauern müssen den Trends quasi immer einen Schritt voraus sein. Denn es gibt immer wieder Produkteigenschaften, die plötzlich von weiten Teilen der Verbraucher nicht mehr gewünscht sind und einen Apfel unattraktiv machen. So geschehen bei vielen alten Sorten, vor allem denen mit dicker, ledriger Haut, mehliger Konsistenz und ausgeprägter Säure. Etliche alte Sorten wachsen heute noch auf Streuobstwiesen und sind teilweise inzwischen wieder richtig angesagt. So oder so: die Basis aller neuen Sorten sind die alten Sorten in jedem Fall. Denn schon von jeher sind neue Apfelsorten durch Kreuzung bestehender Sorten entstanden – gewollt ebenso wie auch zufällig. Derzeit beliebt sind beim Großteil der Bevölkerung vor allem saftig-süße Äpfel mit einem knackigen Bisserlebnis.

Foto © Rockit® – der Snack-Apfel to go.
Foto © Rockit® – der Snack-Apfel to go.

Rockit® – der Snack-Apfel to go.
Der knackig-süße Miniatur-Apfel mit seinem essbaren Kerngehäuse ist er der perfekte Snack-Apfel für Menschen, die viel unterwegs sind. Entdeckt wurde er in Neuseeland, wo ihm wegen seiner unscheinbaren Größe kaum Marktchancen eingeräumt wurden – bis ein neuseeländischer Obstbauer seine wahren Qualitäten entdeckte. So klein, köstlich und gehaltvoll … aus diesem Apfel musste einfach etwas ganz Großes werden! Gerade im Zuge des Trends der bewussten Ernährung ist ein Apfel, der in jede Tasche passt und sich rückstandsfrei essen lässt, eine geniale Snack-Alternative. Der überaus knackig-leckere Rockit® Apple ist inzwischen auch in den klassischen Anbaugebieten Deutschlands zum Beispiel bei Elbe-Obst, Obst vom Bodensee und Veos heimisch und hat eine stetig wachsende Fan-Gemeinde.

Kissabel® – Versuchung mit rotem Herz
Ein optisches Highlight ist der rotfleischige Kissabel. Ebenfalls ein Neuling in den klassischen deutschen Apfelanbaugebieten, der ursprünglich aus Frankreich kommt. Das Besondere an ihm ist sein farbenprächtiges Innenleben. Kissabel® Rouge ist saftig, knackig, hat eine rote Schale und rotes Fruchtfleisch mit einem intensiven Geschmack, der leicht an Waldbeeren erinnert. Bei Kissabel® Jaune offenbart gleich der erste Biss ein süßes, angenehmes Fruchtfleisch mit zarten rosaroten Nuancen. Kissabel® Orange verbirgt unter der auffallend orangefarbenen Schale, ein wunderbares rotes bis rosarotes Fruchtfleisch. Eine feste, saftige Konsistenz und perfekt ausbalancierte Zucker- und Säurewerte machen das Geschmackserlebnis einzigartig.

Cool Kohl: Kalettes (Flower Sprouts) – die neuen Sterne am Gemüsehimmel Ein knackig-frisches Wintergemüse, dass sogar Kindern und Rosenkohl-Hassern schmeckt. Und das obwohl genau der drinsteckt. Kalettes oder auch Flower Sprouts, wie die süßlich nussigen Kohlröschen mit den violetten Farbakzenten in England heißen, sind nämlich eine Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl. Genau wie ihre Verwandten enthalten sie jede Menge Vitamin C und kaum Kalorien. Und auch die Zubereitung ist denkbar einfach. Die Röschen werden unter fließend Wasser abgespült, trocken geschüttelt und dann nur kurz gedünstet, gebraten oder gekocht. Oder man kombiniert einfach einen spanischen Tapas-Klassiker mit den neuen Sternen am Gemüsehimmel...

Quelle: BVEO - Deutsches Obst und Gemüse

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2019

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