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NL: Zahl schädlicher Organismen bei Importkontrollen fast gleich

17. April 2018

Die Niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit (NVWA) fand 2017 fast so viele schädliche Organismen bei den Importkontrollen von Pflanzenprodukten wie in dem Vorjahr. Das ergibt sich aus dem Bericht „Pflanzengesundheitsalarmierungen“ (Fytosanitaire signaleringen), in dem die NVWA ein jährliches Bild über die Pflanzengesundheit in den Niederlanden gibt.

Bildquelle: Shutterstock.com Kontrollen
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Die NVWA führt Importkontrollen durch, um zu verhindern, dass Insekten, Pilze, Bakterien, Nematoden und Viren, die für Pflanzen schädlich sind, in die Niederlande und andere Länder der EU gelangen.

Beispiele sind Phyllosticta citricarpa (die Citrus Black Spot verursacht), die Tabakweißfliege, die ernsten Schaden an Paprika- und Tomatenpflanzen anrichtet und die Raupen der Baumwolleule oder die Larven, die Schäden unter anderem an Gemüse-, Obst- und anderen Landwirtschaftserträgen verursachen können.

Die Organismen stellen keine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. Jedes Jahr werden rund 350.00 Lieferungen Pflanzen und Pflanzenprodukte zur Importkontrolle in den Niederlande gebracht. 2017 fand die NVWA 358 schädliche Organismen bei diesen Kontrollen. 2016 waren es 337 und 2015 311.

Quelle: Nederlandse Voedsel- en Warenautoriteit - NVWA

Veröffentlichungsdatum: 17.04.2018

Schlagwörter

Zahl, schädlicher Organismen, Importkontrollen