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Nielsen-Studie zu Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs: Wachstum im dritten Quartal um 3,7 %

12. Dezember 2018

Die deutsche Wirtschaft kann noch wachsen, jedoch langsamer, was zu einer Korrektur des geschätzten Gesamtwachstums des deutschen BIP führte. Statt eines Wachstums von 2,3% wird nun eher eines von 1,7% erwartet. Dies zeigen die aktuellen Zahlen von Nielsen zum Lebensmittel-Einzelhandel in 28 europäischen Ländern.

Bildquelle: Shutterstock.com Einzelhandel Kasse
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Der europäische Umsatz von Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs (sogenannte FMCG-Produkte, Fast Moving Consumer Goods wie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel) ist im dritten Quartal 2018 um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die Zahlen nannte Fred Hogen, Director Retailer Services bei Nielsen in Deutschland.

DEUTSCHLAND

Gründe für die Neueinschätzung sind die rückläufige Nachfrage in den wichtigsten deutschen Exportländern sowie ein vorhergesagter Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitsmarktsituation führt zu besseren Beschäftigungsperspektiven in Deutschland.

EUROPA

Das FMCG-Wachstum (Nominalumsatz) in Europa verbesserte sich auf +3,7% im dritten Quartal 2018. Und dies trotz einer Verlangsamung des BIP in der Eurozone, wobei das Wachstum durch ein stabiles Verbrauchervertrauen und die anhaltende moderate Inflation begünstigt wurde. Infolgedessen verbesserte sich auch das jährliche nominale Umsatzwachstum in Europa auf +3,7% und ist damit das höchste seit 2012.

Durch den guten Sommer in den meisten westeuropäischen Ländern, stärkere Zuwächse in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und Deutschland, Ereignisse wie die Weltmeisterschaft und die Fortsetzung einer moderaten Inflation haben sich die Volumenzuwächse erholt und liegen wieder im 18-Monatstrend von +1%. Dies liegt leicht über dem Wachstum von +0,7% zu diesem Zeitpunkt des Vorjahres.

Mit Blick auf die Zukunft, d.h. einem ungünstigeren äußeren Umfeld, einer sich in einigen Ländern abzeichnenden Konjunkturerholung, neuen politischen Unsicherheiten und gestiegenen Ölpreisen, die die Verbraucher durch höhere Energie- und Reisekosten belasten, könnten wir uns einem Höchststand des FMCG-Wachstums in Europa nähern, so Nielsen.

Kompletten Bericht hier herunterladen.

Quelle: Nielsen Deutschland

Veröffentlichungsdatum: 12.12.2018

Schlagwörter

Nielsen, Studie, FMCG, Wachstum, Quartal, Einzelhandel