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Niederlande: Albert Heijn verkauft ersten Ertrag von hydroponischem Salat

04. Februar 2019

Albert Heijn, Gemüselieferant Koninklijke Vezet und Salaterzeuger B-Four Agro streben nach nachhaltigem Anbau und haben am 31. Januar den ersten Salatertrag geerntet, der auf Wasser angebaut wurde (hydroponisch). Albert Heijn verkauft die sechs Salatvarianten aus diesem Anbau (Botersla, roter und grüner Eichblattsalat, Frisee, Lollo Rosso und Batavia).

Foto © Albert Heijn
Foto © Albert Heijn

Die Vorteile sind: ganzjährige Verfügbarkeit, konstante Qualität (kontrolliertes Klima, keine Schädlinge und Krankheiten), weniger CO2-Emissionen und keine Verwendung von Pflanzenschutzprodukten und keine Düngerverschwendung, teilen die Partner in einer Pressemitteilung mit. Aroma, Nährwerte und Haltbarkeit dieser Salatsorten sind mit jenen aus dem Freiland vergleichbar.

Verfahren

Foto © Albert Heijn
Foto © Albert Heijn

In rund 6-8 Wochen wächst die Saat zu Salaterträgen. Diese Saaten werden in der Anbauzelle zu Pflanzen, die dann in das Gewächshaus kommen. Dort wachsen sie unter Sonnenlicht und ernähren sich mit Nährstoffen aus dem Wasser (Nährstofflösung). Im Winter wird das Gewächshaus beheizt und mit Gas beleuchtet, zum Beispiel aus der eigenen Biogasanlage und mit Elektrizität von Solarmodulen. Die Elektrizität, die dafür genutzt wird, wird gänzlich nachhaltig erzeugt und B-Four Agro produziert auch Gas mit seiner eigenen Biogasanlage, in der die Restwasserabflüsse sowohl von B-Four Agro als auch Koninklijke Vezet verarbeitet werden. Nach der Ernte (rund 190.000 Köpfe pro Woche) verarbeitet Koninklijke Vezet den Salat in über 1 Million Produkte (Tüten mit gemischtem Salat und Salatgerichte) pro Woche. Vezet ist der europäische Marktführer für gebrauchsfertiges Gemüse.

Foto © Albert Heijn
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Quelle: Albert Heijn

 

Veröffentlichungsdatum: 04.02.2019

Schlagwörter

Niederlande, Albert Heijn, Einzelhandel, Verkauf, Ertrag, Hydroponisch, Salat