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NexTrust reduziert CO2-Emissionen und setzt auf faire Gewinnverteilung

24. Mai 2018

Das EU-Förderprojekt NexTrust macht sich für mehr Nachhaltigkeit in der Logistik stark. Idee hinter dem Projekt ist es, vertikale und kartellrechtskonforme horizontale Kooperationsnetzwerke aufzubauen.

EU-Förderprojekt NexTrust – Kooperationen können Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent senken. Foto NexTrust
EU-Förderprojekt NexTrust – Kooperationen können Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent senken. Foto NexTrust

Um einen hohen Grad an Nachhaltigkeit zu erreichen, entwickeln derzeit über 30 Projektpartner in mehr als 40 Pilotprojekten kooperative Verladevereinbarungen, um Frachtvolumina so zu bündeln, dass Leerfahrten reduziert und Ladungen von der Straße weg auf alternative Transportmittel wie Schiene oder Schiff zu verlagern. Ziel ist es, die Umwelt durch nachhaltigere Beförderungsmethoden zu entlasten.

Nahezu alle beteiligten Unternehmen stimmen darin überein, dass ein allgemeiner globaler Ansatz notwendig ist, um die Nachhaltigkeit von Transporten und in Lieferketten zu erhöhen. Legt man die Zielsetzung des NexTrust Forschungsprojektes zu Grunde, Innovationen mit dem Ziel eines positiven Einflusses auf Nachhaltigkeitsaspekte zu entwickeln, liegt ein Schwerpunkt auf der Messung der Reduktion von Treibhausgasen mittels einer einheitlichen, global anerkannten Berechnungsmethode. Doch bis dato gab es keinen global anerkannten Standard, um Treibhausgasemissionen inklusive CO2 entlang der Lieferketten zu berechnen. Das Global Logistics Emission Council, kurz GLEC, schlägt eine Methode vor, um die allgemeine Marktakzeptanz von Nachhaltigkeitsberechnungsleitlinien in Kooperationen zu erhöhen. Die Freie Universität Amsterdam (Vrije Universiteit Amsterdam, VU Amsterdam) hat die GLEC-Guideline erstmals in den NexTrust Piloten unter realen Bedingungen genutzt, um die Einsparungen an Treibhausgasemissionen zu kalkulieren. Die Berechnungen zeigen, dass vertrauensvolle kooperative Netzwerke das Potenzial bieten, Treibhausgasemissionen um 30 bis 50 Prozent zu reduzieren.

Lineare Gewinnverteilung sorgt für Fairness

Gleichzeitig konnte mit Unterstützung der Vlerick Business School die Basis für eine zukünftige faire Gewinnverteilung entwickelt werden. Diese Berechnungsmethode berücksichtigt vorausgegangene Synergien und Effizienzgewinne ebenso wie den Beitrag zum Netzwerk, um den fairen Anteil eines jeden Partners am durch die Leistungsverteilung entstandenen Gewinn zu ermitteln. Das sichert gleichzeitig die Notwendigkeit von Transparenz und Vertrauen zwischen den kooperierenden Partnern und stärkt die Stabilität und anhaltende Marktfähigkeit der Kooperation.

Mehr Informationen befinden sich unter info@nextrust-project.eu.

Quelle: NexTrust

Veröffentlichungsdatum: 24.05.2018

Schlagwörter

NexTrust, CO2-Emissionen, Fair, Gewinnverteilung