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Neuseeland: Stärkung der Biosicherheit bei Übergangseinrichtungen

24. November 2017

Kiwifruit Vine Health (KVH) ist erfreut, dass das Ministerium für Primärindustrie (MPI) eine ernste Sicherheitsmaßregelung für Übergangseinrichtungen ergreift. Der Schritt soll verhindern, dass undeklarierte Risikowaren und Kontaminationsstoffe entweichen oder falsch freigesetzt oder gestohlen werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Kiwi
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Das MPI wird die Genehmigung für jede Übergangseinrichtung aufheben, die die Sicherheitsanforderungen bis September 2018 nicht erfüllt (dieses Datum gibt reichlich Zeit für bestehende Einrichtungen, die Standards zu erfüllen), und Anträge von neuen Einrichtungen werden nicht genehmigt, wenn sie die richtigen Maßnahmen nicht einhalten. Zum Beispiel muss das MPI Schlösser an Containern, aufgestellte Kegeln und Beschilderung sehen, um nicht authorisierte Personen während der Verladung fernzuhalten, und Zäune mit verschließbaren Toren oder ähnliche Sicherheitssysteme, berichtete KVH in seinem Newsletter.

Übergangseinrichtungen sind ein wichtiger Teil von Neuseelands Grenze. Sie sind auch eine Eintrittsmöglichkeit für viele der von der Kiwi-Industrie unerwünschten Schädlinge, insbesondere mitreisende Schädlinge wie die Mamorierte Baumwanze.

Viele Übergangseinrichtungen liegen an und um den Hafen von Tauranga und Offizielle von sowohl KVH als auch dem MPI setzen sich regelmäßig mit den Mitarbeitern vor Ort auseinander, jüngst während der Biosecurity Week, um sicherzustellen, dass sie alle Waren korrekt freigeben, wissen, worauf sie achten müssen und wie sie alles Ungewöhnliche berichten. Diese Arbeit ist für KVH eine Priorität.

Quelle: KVH Bulletin – Donnerstag, 16. November 2017

Veröffentlichungsdatum: 24.11.2017

Schlagwörter

Neuseeland, Biosicherheit, Übergangseinrichtungen