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Neuseeland bewertet Samurai-Wespe als Biokontrollmittel für BMSB

30. September 2019

In Erwartung ihrer möglichen Ankunft wurde ein klassisches Programm zur biologischen Kontrolle, das den Eierparasiten Trissolcus japonicas, allgemein bekannt als Samurai-Wespe, nutzt, von Neuseelands Regierung eingeleitet. Die Samurai-Wespe wird als eine der effektivsten Biokontrollmittel der Braunen Marmorierten Baumwanze (BMSB) angesehen, die bis zu 70% der Eier parasitär befällt.

Bildquelle: Shutterstock.com  bmsb
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Die Umweltschutzbehörde (EPA) genehmigte im August 2018 die bedingte Freilassung der Samurai-Wespe, sollte ein BMSB-Einfall in Neuseeland auftreten. Diese EPA-Genehmigung ist ein riesiger Meilenstein für die präventive klassische Biokontrolle in Neuseeland und vermutlich erstmalig in der Welt.

Bewertung der Biosicherheit der Samurai-Wespe als ein Biokontrollmittel++Kenntnisse von den potentiellen Auswirkungen auf nicht anvisierten Arten könnten ermöglichen, dass das Biokontrollmittel Teil einer effektiven Biosicherheitsreaktion gegen BMSB ist.

Diese Laborstudie untersuchte proaktiv das Angebot an Wirten der Samurai-Wespe in Neuseeland und stellte fest, dass eine Reihe von Arten an Wanzen, die in Neuseeland präsent sind (exotische und einheimische) in das physiologische Wirtangebot der Samurai-Wespe fallen, obwohl nicht alle gleich anfällig für Parasitismus zu sein scheinen.

Quelle: Plant & Food NZ

Veröffentlichungsdatum: 30.09.2019

Schlagwörter

Neuseeland, Samurai-Wespe, Biokontrollmittel, BMSB, Schädling, Nützling