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Neue Studie: Mit RFID versehene Bienen bieten Einblicke in Insektenkrankheit

27. Juli 2015

Bienen, die mit Radio-Frequenz-Identifikations-Chips (RFID) ausgestattet wurde, haben australischen Wissenschaftlern neue Einblicke verschafft, wie sich Krankheit auf die Gemeinschaftsinsekten auswirkt. Das Team von der „James Cook University“ nutzte die kabellose Kommunikationstechnologie, um 960 Bienen ihr Leben lang zu verfolgen, von denen die Hälfte mit einer geringen Dosis von „Nosema“-Spuren, ein Darmpilzparasit, der unter adulten Honigbienen verbreitet ist, infiziert wurde.

Biene

Die verwendete „Nosema“-Spezies wird seit langem als relativ gutartig angesehen, aber die Forscher stellten fest, die infizierten Bienen waren um das 4,3-fache weniger bereit, Pollen zu transportieren als nicht infizierte Bienen. Infizierte Bienen trugen auch weniger Pollen, wenn sie es taten, begannen später zu arbeiten, hörten eher mit der Arbeit auf und starben jünger.

„Keiner hat je zuvor in diesem Maß auf Bienen geblickt, um zu sehen, was einzelne Bienen tun, wenn sie krank sind“, sagte Dr. Lori Lach, leitende Autorin einer Studie, die in dem „Journal of Invertebrate Pathology“ (Pathologie der Wirbellosen) veröffentlicht wurde.

„Die echten Konsequenzen aus dieser Arbeit ergeben sich für Menschen. Rückgänge in der Fähigkeit der Honigbienen bei der Bestäubung werden zu geringeren Ertragsergebnissen führen.“

Dr. Lach sagte: „Wir wollten das Verhalten lebender Bienen untersuchen, die von nicht tödlichen Stressfaktoren beeinträchtigt sind.“ Die Nutzung von RFID-Markierungen ermöglichte, dass die Bienen erstmals einzeln beobachtet wurden, aber diese an solch ein winziges Lebewesen anzubringen, war eine echte Herausforderung.

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Quelle: eandt.theiet.org

Veröffentlichungsdatum: 27.07.2015

Schlagwörter

RFID, Bienen, Einblicke, Studie, Insektenkrankheit