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Neue Schädlinge auf dem Weg in die Schweiz?

12. März 2019

Kommen nach der Kirschessigfliege neue invasive Schädlinge? Klimveränderungen und globale Warenströme begünstigen die Gefahr, dass sich neue Schädlinge in der Schweiz etablieren können. Die globalen Warenströme und die Klimaveränderung haben Einfluss auf fast alle Facetten der Landwirtschaft.

Bildquelle: Shutterstock.com Schädlinge
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Neue Schädlinge, die eingeschleppt werden oder sich durch veränderte Klimabedingungen in neuen Gebieten etablieren, sind ein Beispiel für die Gefahren, die durch beide Faktoren begünstigt werden, heißt es in einer Meldung von Swisscofel. 

In den letzten Jahren hat die Kirschessigfliege das Schadenspotential neuer Schädlinge aufgezeigt. In Europa wurde sie zuerst 2008 in Spanien gefunden. Bereits 2011 kam der Schädling in der Schweiz an und hat sich weiter bis nach Schweden verbreitet. Mit Hochdruck wird an der erfolgreichen Bekämpfung der Kirschessigfliege gearbeitet und geforscht. Mittlerweile sind verschiedene Methoden etabliert, welche die Schäden reduzieren, wobei aber vor allem das aufwändige und nicht für alle Kulturen geeignete Einnetzen nützt. Bereits ist klar, dass der Schädling in der Schweiz etabliert ist und nicht wieder verschwinden wird. So sei längerfristig nur eine Koexistenz mit dem neuen Insekt bei minimierten Schäden an Kulturen durch optimierte Bekämpfungsmethoden möglich, meint Sibylle Stöckli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL).

Quelle: Lid.ch/Swisscofel
 

Veröffentlichungsdatum: 12.03.2019

Schlagwörter

Schädlinge, Schweiz