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Neue kernlose Mandarine in Spanien entwickelt

15. Februar 2018

Unter Anwendung derselben Technik, mit der die „Tango“ geschaffen wurde, hat eine spanische Gruppe die Mandarine „Nova“ in eine neue Clubsorte umgewandelt. Der technische Leiter von Spaniens Vereinigung der Zitruspflanzschulen (Agrupación de Viveristas de Agrios, AVASA), Fracisco Llátser, gab letzte Woche die Veröffentlichung der „Mandanova“ bekannt, eine Sorte, die durch Bestrahlung des Triebholzes der „Nova“ geschaffen wurde, teilt www.freshfruitportal.com mit.

Bildquelle: Shutterstock.com Mandarine
Bildquelle: Shutterstock.com

Wie berichtet, bewirkt diese Methode eine Mutation in der Frucht, die sie kernlos macht. Dieses Merkmal kann auch durch natürliche Züchtung erreicht werden, aber oft mit dem Aufwand, dass keine anderen Zitrusbäume mit Bestäubungspotential in der Nähe sein dürfen. Entweder das, oder der Erzeuger muss Schutznetze während der Blüte aufstellen oder Chemikalien anwenden, um die Bestäuber zu beseitigen, hieß es.

Die „Mandanova“, die den Erzeugern in dem Hauptquartier der Valenzianischen Erzeugervereinigung (AVA-ASAJA) präsentiert wurde, umgeht diese Bedingungen, um Kernlosigkeit zu erreichen. Diese ist heute eine entscheidende Eigenschaft in wichtigen Märkten weltweit.

In einer Mitteilung sagte die Vereinigung, die Sorte hätte eine intensive und sehr attraktive rote Färbung der Schale, die gut gegen Regen schützt, und kann höhere Produktionsmengen ohne alternierende Tragezyklen erreichen. Diese wechselnden Tragejahre gibt es gewöhnlich bei vielen Fruchtarten.

Quelle: www.freshfruitportal.com

Veröffentlichungsdatum: 15.02.2018

Schlagwörter

Kernlos, Mandarine