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Neue Förderung für digitale Hacktechnik und Feldroboter

05. März 2019

Um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weiter zu reduzieren, sollen Bayerns Landwirte, Winzer und Gartenbaubetriebe künftig stärker digitale Technik einsetzen. Wie Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber mitteilte, können die Betriebe ab sofort bis zu 25.000 Euro Förderung für Technologien zur Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes beantragen.


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„Mit dieser Förderung durch unser Sonderprogramm Landwirtschaft Digital unterstützen wir die Landwirte auf ihrem Weg in die Digitalisierung, gleichzeitig helfen wir ihnen, den Anforderungen der Gesellschaft nach mehr Natur- und Wasserschutz besser nachzukommen“, sagte die Ministerin.


Einsatz einer elektronischen Reihenführung bei einem Hackgerät. Foto © StMELF Bayern

Durch die neue Förderung werden elektronische Verschieberahmen für Hackgeräte, die auch zwischen den einzelnen Pflanzen in der Reihe hacken, aber auch der zielgenaue Pflanzenschutzeinsatz durch die sogenannte „Spot-Spraying-Technologie“ und Feldroboter unterstützt. Dieser zentrale Bestandteil der neuen Ackerbaustrategie leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der natürlichen Ressourcen und zum Erhalt der Biodiversität. Außerdem werden Nahinfrarot-Sensoren zur Analyse der Inhaltsstoffe von Wirtschaftsdünger und Stickstoff-Sensoren zur noch stärker am Bedarf orientierten Düngung mit bis zu 7.500 Euro bezuschusst. Damit wird das Wasser als wichtigstes Lebensmittel noch besser geschützt sowie die Effizienz der Düngung verbessert.

Die Anträge können ab sofort im Förderwegweiser (www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser) heruntergeladen werden. Dort finden sich neben weiteren Informationen zur Antragstellung auch ständig aktualisierte Produktlisten zur förderfähigen Technik.

Förderwegweiser: Bayerisches Sonderprogramm Landwirtschaft Digital (BaySL Digital)


Quelle: STMELF Bayern

Veröffentlichungsdatum: 05.03.2019

Schlagwörter

Förderung, Digital, Bayern, Hacktechnik, Feldroboter, Pflanzenschutzmittel