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Naturland: Ökologisch. Sozial. Fair. - Drei gute Gründe für fair gehandelte Produkte

12. September 2017

Die Deutschen greifen beim Einkaufen immer öfter zu fair gehandelten Produkten. Im letzten Jahr gaben sie dafür 1,3 Milliarden Euro aus und bescherten damit dem "Fairen Handel" einen Rekordumsatz. Mehr über die Idee des "Fairen Handels", seine Ziele und Perspektiven kann man bundesweit in rund 2.500 Veranstaltungen in der sogenannten "Fairen Woche" (15. bis 29. September) erfahren. Oliver Heinze berichtet.

Logo Faire Wochen 2017 Naturland Naturland logo

Sprecher: Angefangen hat der "Faire Handel" in den Weltläden und Kirchengemeinden. Mittlerweile bekommt man fair gehandelte Produkte fast überall, auch in vielen Supermärkten. Dafür, dass faire Produkte dabei immer öfter auch bio sind, haben solche Vorreiter wie der Öko-Bauernverband Naturland gesorgt:

O-Ton 1 (Nora Taleb, 18 Sek.): "Bereits in den 1980er Jahren, als Naturland weltweit die ersten Tee-Gärten und Kaffee-Kooperativen auf ökologischen Landbau umstellte, haben wir das gemeinsam mit dem Fair-Handelshaus GEPA gemacht zum Beispiel. Seitdem haben wir auch eigene Kriterien entwickelt, die neben dem ökologischen Landbau dann auch den 'Fairen Handel' garantieren."

Sprecher: Sagt Nora Taleb von Naturland und erklärt, warum ökologischer Anbau und fairer Handel so gut zusammenpassen.

O-Ton 2 (Nora Taleb, 38 Sek.): "Nur wenn ein Produkt ökologisch erzeugt ist, ist es auch fair für den Erzeuger und im Endeffekt auch für die Umwelt. Weil die ökologische Landwirtschaft setzt ja zum Beispiel keine Dünger oder Pestizide auf chemisch-synthetischer Basis ein, sondern setzt auf natürliche Kreisläufe. Und das ist natürlich viel umweltverträglicher und auch gesünder für den Bauern, der dort arbeitet, und macht ihn auch unabhängig, ja, von Agro-Chemie-Konzernen zum Beispiel. Aber der Bauer braucht einen guten Preis - und das ist ein Thema, das gilt wirklich international: Also überall sollen Erzeugerinnen und Erzeuger von ihrer Arbeit gut leben können."

Sprecher: So wie zum Beispiel die Bananenbäuerin in Ecuador:

O-Ton 3 (Nora Taleb, 13 Sek.): "Die gewinnt durch existenzsichernde Preise und die partnerschaftliche Handelsbeziehung ein festes Einkommen und Planungssicherheit. In dem Fall kann sie ihre Kinder dann in die Schule schicken, anstatt sie zum Beispiel jetzt den ganzen Tag auf dem Hof mitarbeiten zu lassen.

Sprecher: Aber auch deutsche Öko-Milchbauern profitieren längst vom "Fairen Handel":

O-Ton 4 (Nora Taleb, 27 Sek.): "Der faire Preis ermöglicht diesen Öko-Milchbauern, ihren Betrieb weiterzuführen und so eine vielfältige kleinbäuerliche Landwirtschaft bei uns auch zu erhalten. Und neben den klassischen Fair-Handels-Produkten, die wir alle kennen, wie zum Beispiel die Schokolade, Kaffee oder Tee, gibt es eben auch Milch, Getreideerzeugnisse wie Brot, Oliven nach Naturland-Fair-Richtlinien, die Liste ist lang. Und wenn man mehr wissen möchte über Naturland, dann kann man sich gerne auf unserer Homepage umschauen."

Mehr Infos über die vom 15. bis 29. September laufende, größte Aktionswoche zum "Fairen Handel" in Deutschland finden Sie auch Im Internet unter www.faire-woche.de.

www.naturland.de, www.oekobauer-gesucht.de

Quelle: Ots / Naturland - Verband für ökologischen Landbau e.V.

Veröffentlichungsdatum: 12.09.2017

Schlagwörter

Naturland, ökologisch, Sozial., Fair, Produkte