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Moldawische Obstexporte an EU gestiegen

11. Oktober 2019

Bis jetzt waren in der Saison 2019 die moldawischen Apfelexporte nicht sehr aktiv. Die Situation sieht bei den Verkäufen ins Ausland für Trauben und Pflaumen besser aus. Den operativen Daten der Nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörde (ANSA) zufolge wurden von Juli bis September 2019 42.300 Tonnen Äpfel aus Moldawien exportiert.

Bildquelle: Shutterstock.com Aprikosen
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Gemäß fresh-market.pl belaufen sich die Mengen anderer Frischfrüchte auf 41.300 Tonnen Pflaumen, 8.500 Tonnen Aprikosen, 4.000 Tonnen Pfirsiche und 15.600 Tonnen Tafeltrauben. Nach Schätzungen von Experten schickte Moldawien in dem gleichen Zeitraum letztes Jahr mehr Äpfel ins Ausland, aber weniger Pflaumen und Trauben, so informiert east-fruit.com.

Der Bericht von ASNA sagte, dass die meisten Apfel- und Pflaumenexporte im Juli-September dieses Jahres auf Märkte der Russischen Föderation, Rumäniens, Österreichs und Weißrusslands gingen. Moldawische Aprikosen wurden vor allem an die Ukraine, Russland und Weißrussland geliefert. Tafeltrauben gingen an rumänische, polnische, russische und ukrainische Märkte. Insgesamt wurde moldawisches Obst und Gemüse in mehr oder weniger bedeutenden Mengen an Märkte von mehr als zwei Dutzend Länder der Welt exportiert.

Gleichzeitig sagten Vertreter der Industrieverbände landwirtschaftlicher Erzeuger, dass rund 95% aller Äpfel, die dieses Jahr exportiert wurden, wie in der Vergangenheit auf den russischen Markt gingen und sogar weiter ansteigen werden, hieß es in dem Bericht.

Allerdings hat sich in anderen Segmenten der Obstexporte aus Moldawien die Situation in den letzten 3 Jahren dramatisch geändert. Insbesondere der Anteil der EU an der Exportstruktur von moldawischen Pflaumen und Trauben ist auf 30-40% gestiegen.

Quelle: www.fresh-market.pl (mm) basierend auf east-fruit.com

Veröffentlichungsdatum: 11.10.2019

Schlagwörter

Moldawien, Obst, Exporte, EU