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Mitteldeutsche Zeitung: Dürre treibt Preise für Gemüse hoch

21. November 2018

Die Gemüsepreise sind infolge der Dürre in diesem Sommer deutlich gestiegen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Verbraucher müssen aktuell im Supermarkt für Kartoffeln und Zwiebeln etwa die Hälfte mehr zahlen als noch vor einem Jahr.

Bildquelle: Shutterstock.com moehren
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Die Preise für Möhren und Weißkohl sind durchschnittlich um mehr als ein Drittel gestiegen, teilte der Gemüseexperte Michael Koch vom Agrarmarkt Informationsdienst (AMI) auf Anfrage des Blattes mit.

Als "historisch niedrig" bezeichnen Marktbeobachter den Ertrag der Kartoffelernte. Wie der Verband Landvolk meldet, wird die Gesamternte in Deutschland auf 8,7 Millionen Tonnen beziffert. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es drei Millionen Tonnen mehr. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland gab es herbe Einbußen. "In Sachsen-Anhalt wurde nur ein Drittel der normalen Kartoffelmenge geerntet", sagt Olaf Feuerborn, Präsident des Bauernverbandes.

Quelle: Ots - www.presseportal.de /Mitteldeutsche Zeitung

Veröffentlichungsdatum: 21.11.2018

Schlagwörter

Mitteldeutsche Zeitung, Dürre, Preise, gemüse