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Minister erlauben weiterhin Rückstände in Bioprodukten

30. März 2015

Die europäischen Landwirtschaftsminister sind weiter uneins, wie mit geringfügigen Rückständen nicht zugelassener Stoffe in Bioprodukten umgegangen werden soll. Beim Agrarrat in Brüssel schloss sich eine Reihe von Mitgliedstaaten einem Kompromissvorschlag von Großbritannien an, das meldet Agrarheute.

Danach sollen keine allgemein gültigen Grenzwerte festgelegt werden. Stattdessen soll im Fall einer Verunreinigung geprüft werden, ob der Eintrag unvermeidlich war und ob es sich um ein einmaliges Vorkommnis oder ein wiederholtes Problem des Betriebs handelt. Erst nach einer solchen Untersuchung werden die Konsequenzen geprüft.

Einigkeit herrscht darüber, dass die jährliche Vor-Ort-Kontrolle der Ökobetriebe beibehalten werden sollten. Eine Minderheit plädierte dafür, bei unauffälligen Erzeugern auf eine jährliche Überprüfung zu verzichten. Der deutsche Landwirtschaftsminister Schmidt forderte eine europäische Clearing-Stelle, um einen einheitlichen Umgang mit unerwünschten Rückständen zu gewährleisten.

Quelle: bio-markt.info

Veröffentlichungsdatum: 30.03.2015

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Minister, Rückstände, Bio