Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Metro Österreich: Teller statt Tonne - Bewusst gegen Lebensmittelverschwendung

24. Oktober 2018

In Österreich wäre laut dem Ökologie-Institut die Hälfte des Abfalls durchaus vermeidbar. „Teller statt Tonne“ also. Über Lösungen zur Vermeidung und Verwertung von Lebensmittelabfällen entlang der Versorgungskette wurde am 17. Oktober bei der 7. Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels im Palais Coburg diskutiert.

Foto © Metro AG
Foto © Metro AG

Was macht der Großhandel? Wie schwierig ist es, dem Wunsch der Kunden nach Müllvermeidung und ihrem gleichzeitigen Anspruch, immer Frischware zu erhalten, nachzukommen? Wie kalkuliert ein Caterer? Wie sieht das Transferkonzept der Wiener Tafel aus und wie konnte aus einer Jobsuche in diesem Bereich ein erfolgreiches Start-up werden?  Am Podium waren neben Gastgeber und METRO CEO Arno Wohlfahrter die Geschäftsführerin der Wiener Tafel, Alexandra Gruber, Cornelia Diesenreiter, Gründerin des Start-ups „Unverschwendet“ und Christian Chytil, Geschäftsführer von „impacts Catering“. Moderiert hat die neue Chefredakteurin des „Kurier“, Martina Salomon. 

Alle zwölf METRO Großmärkte arbeiten mit diversen Tafeln oder ähnlichen caritativen Organisationen zusammen. Von September 2017 bis September 2018 haben diese Organisationen 25% der Waren, darunter rund 150 Tonnen Obst und Gemüse, die nicht mehr für den Verkauf, jedoch noch für den Verzehr geeignet waren, erhalten. Seit Mai holt die Wiener Tafel zwei Mal pro Woche auch Waren direkt von der METRO Frischeplattform in Maria Lanzendorf.

Quelle: Metro Cash & Carry Österreich

Veröffentlichungsdatum: 24.10.2018

Schlagwörter

Metro, Österreich, Teller, Tonne, Lebensmittelverschwendung