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Metro AG verfolgt das Ziel, Real als Ganzes zu verkaufen

26. November 2018

Der Verkaufsprozess von Real und den damit zusammenhängenden Geschäftsaktivitäten, den der Vorstand der Metro AG Mitte September angekündigt hat, schreitet wie geplant voran. Real ist mit einem Jahresumsatz von mehr als sieben Milliarden Euro, rund 34.000 Mitarbeitern und 2791 Märkten einer der führenden Hypermarkt-Betreiber in Deutschland.

Foto © real
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"Wir streben an, Real als Ganzes zu verkaufen, und werden nur ernsthafte Interessenten in Betracht ziehen", betont Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO. "Alle eingehenden Angebote werden wir mit der Unterstützung von entsprechenden Beratern gründlich prüfen." METRO ist der festen Überzeugung, dass in Deutschland die Großfläche eine wichtige Funktion als Vollversorger erfüllt, will den Fokus im Konzern in Zukunft aber vollständig auf den Großhandel legen.


Das Real-Management treibt seit 2015 die strategische Neuausrichtung des Unternehmens konsequent voran. Damit hat es die entscheidenden Voraussetzungen für eine eigenständige Zukunft im deutschen Lebensmitteleinzelhandel geschaffen. Zu diesen Maßnahmen gehört auch die Umsetzung des neuen Tarifmodells im Juni dieses Jahres, mit dem Real die Personalkosten an das branchenübliche Niveau sukzessive angleicht.

Während bei bereits beschäftigten Real-Mitarbeitern Lohnkontinuität gilt, werden neue Mitarbeiter nach einem neuen Tarifmodell bezahlt. Real bleibt damit im Vergleich zu vielen anderen Wettbewerbern im Lebensmitteleinzelhandel tarifgebunden. Der Vorwurf der Tarifflucht bei Real hat somit keinen Bestand. Seit Juni 2018 wurden rund 3.600 Mitarbeiter nach dem neuen Tarifmodell - in den weit überwiegenden Fällen mit Zustimmung der lokalen Arbeitnehmervertretungen - eingestellt. Das zeigt, dass Real nach wie vor ein attraktiver Arbeitgeber ist, der neue Mitarbeiter weiterhin besser bezahlt als viele Wettbewerber.

"Nach zwei Jahren Verhandlungen mit Verdi, darunter auch persönliche Gespräche meinerseits, gab es keinerlei Bereitschaft, an einer wettbewerbsfähigen Lösung für Real mitzuwirken: weder bestand Bereitschaft für eine Reform des Flächentarifvertrags noch für den Abschluss eines Haustarifs für Real", sagt Olaf Koch. "Angesichts dieser offenkundigen Blockadesituation mussten wir handeln, um die zukünftige Weiterentwicklung des Unternehmens zu sichern."

Quelle: Metro

Veröffentlichungsdatum: 26.11.2018

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