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Metro AG vereinbart exklusive Verhandlung zum Verkauf von Real

06. Dezember 2019

Metro AG und das Handelsimmobilien-Konsortium bestehend aus der SCP Group S.à.r.l. und x+bricks haben Exklusivität und eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) für Verhandlungen zum Verkauf des SB-Warenhauses Real vereinbart. Beide Parteien streben an, die Gespräche bis zum 31. Januar 2020 mit einer Vertragsunterzeichnung abzuschließen.

Foto © Real
Foto © Real

Der Vollzug der Transaktion stünde unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch Kartell- und Regulierungsbehörden. Die geplante Abgabe von Standorten durch das Konsortium an andere Händler erfolgt nachgelagert und unabhängig von dem Verkauf von Real an das Konsortium.

Die jetzt unterschriebene Absichtserklärung sieht vor, das operative Geschäft von Real, den Online-Marktplatz real.de sowie die 80 im Eigentum befindlichen Immobilien zu 100% an das Konsortium zu veräußern. Der aktuelle Verhandlungsstand impliziert einen Netto-Mittelzufluss aus der möglichen Transaktion von etwa EUR 0,5 Mrd. an die METRO AG.

Grundlage für die Exklusivitätsvereinbarung und die Absichtserklärung ist ein überarbeitetes Angebot, das das Konsortium am 31. Oktober 2019 vorgelegt hatte. Dieses enthielt Verbesserungen bezogen auf den Kaufpreis und Transaktionssicherheit. Unter anderem hat sich das Konsortium zur Auflösung der exklusiven Kooperationsvereinbarung mit Kaufland verpflichtet. Die Absichtserklärung sieht den Weiterbetrieb eines Kerns von Real-Märkten vor. Der Großteil der Standorte soll an andere Händler abgegeben werden. Ziel ist es, die Händler vertraglich zur Übernahme der Real-Mitarbeiter zu verpflichten.

Die Verhandlungen zwischen METRO und redos über den Verkauf von Real wurden zwischenzeitlich beendet.

Quelle: Metro AG

Veröffentlichungsdatum: 06.12.2019

Schlagwörter

Metro, Verhandlung, Verkauf, Real