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Maersk führt einen virtuellen Assistenten ein

28. Februar 2019

Neue intelligente Technologien und reibungslose Lösungen verändern weiter die Schiffsindustrie. 2019 wird Maersk seine Remote Container Management (RCM)-Plattform (ferngesteuerte Containerkontrolle) durch einen virtuellen Assistenten, namens „Captain Peter“, verstärken. Der Avatar wird den Kunden während der Reise ihrer Fracht assistieren.


Virtueller Assistent namens „Captain Peter“ geleitet Maersks Schiffe. Foto © Maersk

Aktuell wird er von einer Gruppe von ausgewählten Kunden getestet und es werden technische Verbesserungen eingefügt, um die Prozesse zu vereinfachen, die zu der RCM-Plattform gehören. In der ersten Hälfte von 2019 wird Maersk die neue Plattform mit einer verbesserten Gestaltung und neuen Produktmerkmalen präsentieren, die durch den virtuellen Assistenten verstärkt werden.

„Unser Ziel ist, dass das RCM-Produkt wie eine beliebte Smartphone-App aussieht und wirkt. In dem weltweiten Handel müssen noch viel Papierkram und schwierige Prozesse erledigt werden. Captain Peter wird helfen, sich um einige dieser Schwierigkeiten zu kümmern, indem er sich mit den Kunden nahtlos, die gesamte Lieferkette hindurch beschäftigt“, erklärt Anne-Sophie Zerlang Karlsen, Leiterin Global Reefer Management (Kühlcontainer) bei Maersk.

Zu Anfang wird Captain Peter einigen einfachen Regeln folgen, aktuelle Informationen über den von den Kunden bevorzugten Kanal senden, z.B. per SMS oder E-Mail, über Containertemperatur und Bedingungen des Raumklimas sowie einen Zeitplan über die gesamte Reise. Sollten irgendwelche Abweichungen beobachtet werden oder die Lieferung verzögert sein, wird Captain Peter den Kunden informieren.

Sobald der Container an seinem Ziel angekommen ist, wird Captain Peter auch seinen Zustand überprüfen und eine Aktualisierung an den Kunden senden. Die Kunden werden rechtzeitig Informationen erhalten, die an ihre speziellen Bedürfnisse angepasst sind.

Maersk startete RCM für die Kunden im September 2017. Sie bietet Transparenz bezüglich Informationen von 270.000 Maersk-Kühlcontainern, die mit Technologie für automatisierten Informationsaustausch (Machine-to-Machine, M2M) ausgerüstet sind. Aktuell haben sich über 2.300 Kunden für RCM-Lösungen angemeldet, was übertragen mehr als 70% von Maersk Kühlcontainervolumen betrifft.

Quelle: Maersk

Veröffentlichungsdatum: 28.02.2019

Schlagwörter

Maersk, virtueller Assistent, Captain Peter, RCM, Remote Computer Management