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Macfrut 2020, Zentralasien und Afrika sind die Protagonisten

18. Dezember 2019

Über zehn internationale Missionen, die im Oktober, November und Dezember Macfrut auf den asiatischen und den afrikanischen Kontinent zur Promotion der 37. Auflage, die vom 5. bis zum 7. Mai in Rimini stattfinden wird, gebracht haben. Neue Teilnahmebestätigungen aus Zentralasien, aus der Kaukasus-Region, aus Mali und Kamerun im African Pavilion.

Foto © Cesena Fiera
Foto © Cesena Fiera

Mit Dezember endet der erste Teil der internationalen Touren, auf denen Macfrut als Protagonist bei Treffen, offiziellen Präsentationen und Messen vor allem in Zentralasien und Afrika mitgemacht hat. Das alles, um die nächste Auflage der internationalen Messe der Obst- und Gemüseproduktionskette zu promoten, die von Cesena Fiera organisiert wird und vom 5. bis zum 7 Mai 2020 in Rimini (Italien) stattfinden wird. Dieses Jahr beherbergt Macfrut auch Europas ersten der Heil- und Gewürzkräuter gewidmeten Salon, Spices & Herbs Global Expo.

In Zentralasien hat die Roadshow im Rampenlicht der 37. Auflage von Macfrut zwischen Ende September und Anfang Oktober begonnen. In Zusammenarbeit mit USAID – der Behörde der Vereinigten Staaten für internationale Entwicklung – organisiert, hat die Tour in diesem Gebiet Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan berührt, mit offiziellen Präsentationen vor den Behörden, vor den Stakeholdern des Obst- und Gemüsesektors und mit Besuchen in lokalen Betrieben. Usbekistan, das schon bei der letzten Auflage anwesend war, das wichtigste Obst- und Gemüseerzeugungsland dieser Region und ein großer Erzeuger von Gemüsesorten – zuvorderst Tomaten – und Obstsorten – Tafeltrauben, Äpfel und Kirschen, von denen es der viertgrößte Erzeuger der Welt ist. Auch Tadschikistan stellt einen wichtigen Erzeuger dar, vor allem was die Baumwolle betrifft. Der dafür nötige übermäßige Wasserverbrauch führt jedoch zu einer Umstellung zu anderen Erzeugnissen, vor allem Obst und Gemüse: Honigmelonen, Wassermelonen, Zwiebel, Tomaten, Tafeltrauben, Aprikosen, Nektarinen.

Foto © Cesena Fiera
Foto © Cesena Fiera

Im November war dann die Kaukasusregion dran, mit Präsentationen und Besuchen in Armenien, Georgien und Aserbaidschan. Renzo Piraccini, der Präsident von Macfrut fasst die Mission in diesen Ländern so zusammen: „Der Kaukasus und Zentralasien werden im internationalen Mittelpunkt von Macfrut 2020 stehen, Marco Polos Weg. Ich habe großes Interesse bei den Präsentationen und den Treffen verzeichnet und wir werden eine große Anzahl von Betrieben aus diesen Ländern als Aussteller bei der nächsten Auflage der Messe haben. Die Kaukasusregion ist auf der Suche nach Käufern für ihre Produkte und zeigt ein großes Interesse für die Technologien und das Packaging, um die Qualität zu verbessern: Eine Produktionskettenmesse wie Macfrut entspricht perfekt ihren Ansprüchen.“

Der Afrikanische Kontinent nimmt für Macfrut eine wichtige Rolle ein, da es sich um ein Gebiet handelt, das den Obst- und Gemüsesektor braucht und entwickeln möchte: In diesen Kontext fügt sich das starke Interesse für die europäischen Technologien und das Packaging ein. Die afrikanische Mission hat im Oktober in Mali begonnen, einem Land mit vorwiegend Wüstenlandschaft, das aber auch über fruchtbare und bebaute Böden verfügt. Das wichtigste Produkt ist die Mango, mit einer Produktion von 750.000 Tonnen und einem Export von 25.000 Tonnen, vor allem in die Nachbarländer und nach Europa (Deutschland, Frankreich, England und Holland). Es ist ein Land, das Infrastrukturen sowohl für die Vorernte (Bewässerung und Feldtechnologien) als auch für die Nachernte (es verfügt über keine Kühlkette und es gibt keine Verarbeitungsindustrien, sodass mehr als die Hälfte des Produkts nicht auf den Markt gelangt und sich verliert) benötigt. Im November ist die Tour in Marokko angelangt, mit Treffen und Besuchen in der Nähe von
Agadir, und dann weiter nach Angola und Äthiopien. Die Initiative in diesen zwei Ländern wurde von AEFI in Zusammenarbeit mit Ice Agenzia organisiert und fügt sich in den Rahmen eines gegliederten Projekts mit Fokus auf den afrikanischen Kontinent ein, dessen Ziel es ist, die Verbreitung der italienischen Technologien zu fördern, um die Entwicklung des landwirtschaftlichen Sektors in den zwei Ländern zu unterstützen. Gefördert von Unido, der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, zusammen mit AICS (italienische Agentur für die Entwicklungszusammenarbeit), ist die Mission vom Dezember in Somalia im Rahmen des Business-Forums Italien-Somalia. Über 150 Betriebe haben an den zwei Tagen in Mogadischu auf der Suche nach Technologien, neuen Märkten und Training Courses, Ausbildungskursen, um die Anbautechnik zu erlernen, teilgenommen.

Die Ergebnisse dieses ersten Teils von Promotionstouren sind total befriedigend. Es haben zum ersten Mal ihre Teilnahme Aussteller aus Zentralasien, mit Betrieben aus Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kirgisistan, koordiniert von DAI-USAID unter dem Schirm der Initiative „A taste of Central Asia“, bestätigt. Aus dem Kaukasus werden Kollektivstände von Georgien und Aserbaidschan anwesend sein, während im African Pavilion – der zum zweiten Jahr hintereinander aufgebaut wird – neben den vierzehn Ländern der letzten Auflage auch Mali und Kamerun anwesend sein werden.

Die Zahlen von Macfrut

Die Auflage 2019 von Macfrut hat die Anwesenheit von über 1.000 Ausstellern verzeichnet, 20% davon aus dem Ausland. Die Besucher waren 43.500, 25% davon aus dem Ausland, aus 90 Ländern.  

Offizielle Videos:
VIDEOS DER MISSIONEN https://www.youtube.com/channel/UCS-EXLzpmRwcnJNsm9SWJdA/videos
HEIL- UND GEWÜRZKRÄUTER https://www.youtube.com/watch?v=OL1k_v59nds
MACFRUT https://www.youtube.com/watch?v=nVwtx6Fzavs

Quelle: Macfrut/Cesena Fiera

 

Veröffentlichungsdatum: 18.12.2019

Schlagwörter

Macfrut, Zentralasien, Afrika, Protagonisten