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Litschi-Lieferung aus Madagaskar erschwert

15. Dezember 2017

Die Litschi-Industrie begegnet dieses Jahr vielen Schwierigkeiten infolge negativer Wetterbedingungen in den zwei wichtigsten Litschis produzierenden Städten, Toamasina und Manakara. Das ist eine Situation, die für das nationale und internationale Angebot Komplikationen schafft. Nach den ersten 7.600 Tonnen für Europa folgte die nächste Lieferung erst Ende November.

Bildquelle: Shutterstock.com Litschi
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Die geringe Produktion dieses Jahr belief sich auf einen Rückgang von 40%.

„Das späte Eintreffen des südlichen Winters überall in dem Indischen Ozean verdirbt den gesamten Prozess von der Blüte bis zur Lieferung. Aber wenn wir es schaffen, mindestens 20.000 Tonnen nach Dubai, Russland und Frankreich zu exportieren, sind wir noch zufrieden“, sagte das Technische Gartenbauzentrum von  Toamasina (Centre technique horticole de Toamasina, CTHT).

Das Inlandsangebot ist auch betroffen. Die paar 360 km zwischen Antananarivo und Manakara sind nicht das eigentliche Hindernis. Die Käufer sind einfach nicht gewillt, unreife und noch zu teure Litschis anzubieten. Die Frucht ist überall bei den Einzelhändlern präsent, aber oft ist sie unreif und hat Preise, die sich im Jahresvergleich pauschal verdoppelten.

Quelle: lexpressmada.com

Veröffentlichungsdatum: 15.12.2017

Schlagwörter

Litschi, lieferung, Madagaskar