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LEH wirbt weiter für Importfrühkartoffeln

09. Juli 2018

Einkaufsanstöße bei Vollsortimentern schließen auch Anfang Juli immer noch importierte Frühkartoffeln ein, obwohl sie teurer als frische Ware aus Deutschland sind. Auch Lagerkartoffeln sind noch in der Werbung, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Derzeit wird im deutschen LEH ähnlich umfangreich für Speisefrühkartoffeln geworben, wie im Vorjahr. Wie damals heißt es in den Aktionen etwas seltener als 2017 Frühkartoffeln aus Deutschland. Stattdessen wird Ware aus Ägypten, Spanien und vor allem aus Israel beworben. Sie bekommen 35 % der Einkaufsanstöße. 25 % entfallen immer noch auf Lagerkartoffeln und 40 % gelten den hiesigen Frühkartoffeln. Diese vergangene Woche war ab Donnerstag auch ein großer Discounter dabei, der wie so oft die letzte Juniwoche für diese Aktion nutzt und damit den umfangreichen Einstieg in die Vermarktung von Frühkartoffeln aus der Pfalz startet. Dieses Jahr allerdings folgt in der ersten Juliwoche dann Werbung für Lagerware oder Spanier. Ansonsten wird im Discount eher selten für Kartoffeln geworben.

Bei den Preisen spiegelt sich die Lage am Rohstoffmarkt nicht unbedingt wieder. So sind die Offerten für Frühkartoffeln aus Israel noch vergleichsweise hoch. Hiesige Frühkartoffeln im Netz sind günstiger. Allerdings schlagen die Aktionspreise bei den Vollsortimentern die regulären Preise im Discount nicht unbedingt.

Aktionspreise sind für den LEH eine Möglichkeit, das Interesse der Verbraucher auf bestimmte Produkte zu lenken. Sie können auch ein erster Indikator für Preisbewegungen auf der Verbraucherebene sein.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 04.07.2018)

 

Veröffentlichungsdatum: 09.07.2018

Schlagwörter

LEH, Import, Frühkartoffeln