Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Landgard - trotz herausfordernder Rahmenbedingungen sehr positive Entwicklung

01. März 2019

Dank gemeinsamer Anstrengungen von Erzeugern, Management und Mitarbeitern entwickelt sich die Erzeugergenossenschaft – gerade im Kerngeschäft - auch 2018 besser als der Markt.


Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. Foto © Landgard

Landgard verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum in beiden Sparten. Neben der Konzentration auf das Kerngeschäft der detuschen Produktion konnte die internationale Beschaffung weiter ausgebaut werden. Es gab ein Mitgliederwachsutm bei der Landgard eG. EBITDA und EBT liegen über dem Vorjahr mit einem Rekordergebnis, trotz gesunkenem Rohertrag durch Prozessoptimierungen und weiteren Senkungen der Personal- und Sachkosten. Es gab eine Eigenkapitalerhöhung und die Nettoverschuldung wurde um über 10 Prozent auf unter 200 Mio. Euro abgebaut und eine neue langfristige Anschlussfinanzierung wurde abgeschlossen. Die Standort- und Logistikstrategie wurde konsequent umgesetzt.



Trotz extrem herausfordernder Witterungsbedingungen besonders im ersten und dritten Quartal hat Landgard auf Konzernebene im vergangenen Jahr erneut ein weiteres Umsatzwachstum erzielt. Gemäß den vorliegenden vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 – die endgültigen Zahlen werden im Rahmen der Vertreterversammlung im Juni 2019 präsentiert – konnte die Erzeugergenossenschaft ihren Bruttoumsatz auf Konzernebene im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,99 Mrd. Euro weiter steigern. Auch EBITDA und EBT entwickelten sich, trotz gesunkenem Rohertrag, gegenüber den starken Vorjahresergebnissen noch einmal positiv. Das EBT wird voraussichtlich das Beste der Firmengeschichte darstellen. Ein wichtiger Faktor waren weitere Optimierungen der Prozess-, Sach- und Personalkosten.

Im Geschäftsfeld Obst & Gemüse blieb der Gesamtmarkt in Deutschland 2018 stabil, mit einem unkonsolidierten Umsatzzuwachs von fast 3 Prozent verzeichnete Landgard auch hier eine deutlich positivere Entwicklung. Diese positive, ausschließlich organische Umsatzentwicklung erfolgte trotz weiterer Konsolidierung und der weiteren Portfoliobereinigung durch das Kerngeschäft Blumen und Pflanzen und Obst und Gemüse.
 
„Das Jahr 2018 war für die ganze Branche alles andere als einfach. Die ausgebliebene Frühjahrssaison, ein spätwinterlicher März, extreme Trockenheit und Hitze im Sommer und ein ebenfalls viel zu heißer Herbst beeinflussten das Marktgeschehen fast über das ganze Jahr hinweg negativ. Diesen Umständen konnten auch wir uns nicht gänzlich entziehen. Dank der gemeinsamen Anstrengung unserer Mitgliedsbetriebe und Mitarbeiter ist es jedoch gelungen, uns trotz extrem schwieriger Rahmenbedingungen und negativer Marktentwicklungen deutlich besser zu entwickeln als der Gesamtmarkt“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.  

Im Spannungsfeld der heutigen Globalisierung und des immer schnelleren Alltags spielt der Faktor Nähe auch in Zukunft eine zentrale Rolle – Nähe zu den Mitgliedsbetrieben und Gremien, Nähe zu Kunden, Nähe zu und mit Mitarbeitern, Nähe zu Produkten und zum Markt, so Rehberg. 

Im Zentrum steht das Kerngeschäft, die genossenschaftliche Vermarktung der Produkte der nationalen und internationalen Mitgliedsbetriebe.

So unterzeichneten aktuell z.B. die ersten französischen Vertragsanlieferer ihre Mitgliedsurkunde, seit 2018 erweitern neue Erzeugerbetriebe in Marokko und der Türkei sowie ein Joint Venture mit eigener Repräsentanz in Kolumbien das internationale Netzwerk von Landgard. Die internationalen Mitglieder stellen dabei keine Konkurrenz zu einheimischen Erzeugern dar, sondern ergänzen sie z.B. nach Abschluss der Saison in Deutschland oder zur Sortimentserweiterung über das ganze Jahr hinweg an Punkten, wo der Markt es fordert. 

Wie Landgard hier vorgeht, zeigt sich am neuen Logistikstandort Rade für Landgard Nord. Hier hat man einen Teil des traditionellen Gemüsegeschäftes mit dem neuen Überseegeschäft am neuen Standort Rade/Neu Wulmstorf verstärkt, das seit Ende 2018 die bisherigen globalen Aktivitäten der Erzeugergenossenschaft ergänzt. Landgard deckt nun die gesamte Bandbreite beliebter Überseeprodukte ab – von Trauben, Steinobst, Zitrusfrüchte oder Bananen bis hin zu „Ready-to-eat“-Produkten wie Kiwi, Avocados oder Mangos – und setzt mit 23 hochmodernen Reifekammern mit Softripe-Technologie auch technisch und nachhaltig Maßstäbe am Markt. 

Seit 2015 setzt Landgard mit seiner unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie, die auf den Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ sowie „Gesellschaft“ aufbaut, Nachhaltigkeit mit intelligenten Lösungen und gezielten Projekten in gelebte Praxis um und will dies in Zukunft konsequent weiter ausbauen.

Mit der konsequenten weiteren Umsetzung der strategischen Bausteine sieht sich Landgard regional, national und international für den Markt, für seine Mitglieder und für seine Kunden gut aufgestellt, um die gemeinsamen Herausforderungen zu meistern und geht auch 2019 von einer weiteren positiven Entwicklung aus.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht. 
 

Quelle: Landgard 

Veröffentlichungsdatum: 01.03.2019

Schlagwörter

Landgard, vorläufige Zahlen 2018, sehr positive Entwicklung, Erzeugergenossenschaft