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Kurzfristig leichte Entspannung am österreichischen Frühkartoffelmarkt

29. Juli 2019

Die stabile Situation am österreichischen Frühkartoffelmarkt hat weiter Bestand. Bei sommerlich angenehmen Temperaturen und regionalen Niederschlägen hat sich die Lage kurzfristig leicht entspannt, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info. Die Flächenräumung ging in den letzten Tagen rasch vonstatten und die verfügbaren Angebotsmengen sind für die urlaubsbedingt ruhige Inlandsnachfrage momentan gut ausreichend.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Verschärfung der Lage bei Anschlusssorten durch nächste Hitzewelle befürchtet

Angebotsdruck ist - angesichts der anhaltend schwachen Hektarerträge in Ostösterreich sowie den immer düstereren Ertragsaussichten bei den späteren Sorten - aber kein Thema.

Die in weiten Teilen Österreichs bevorstehende dritte Hitzewelle dieses Jahres mit Temperaturen weit über 30 °C und Niederschlagsdefiziten dürfte den Kartoffelbeständen entsprechend weiter zusetzen. Die schon seit Längerem geäußerten Befürchtungen einer schwachen Haupternte sowie eines erhöhten Aussortierungsanteils wegen Drahtwurm und Co. werden mit jedem weiteren Hitzetag realer. Vor diesem Hintergrund gab es bei den Erzeugerpreisen kaum Änderungen. In Niederösterreich und dem Burgenland wurden zu Wochenbeginn meist 35 Euro und für festkochende Sorten bis zu 40 Euro/100 kg bezahlt. In Oberösterreich trifft ein gut durchschnittliches Angebot auf eine zufriedenstellende Nachfrage. Die Preise haben zuletzt etwas nachgegeben und lagen zu Wochenbeginn bei 40 Euro/100 kg.

Quelle: aiz.info
 

Veröffentlichungsdatum: 29.07.2019

Schlagwörter

Kurzfristig, Entspannung, Frühkartoffelmarkt, Regional