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Kräftige Abnahme bei niederländischen Kartoffelexporten

08. März 2019

Sowohl an Speisekartoffeln als auch Saatkartoffeln wurden aus der Ernte 2018  aus den Niederlanden weniger an Ziele in Afrika und Asien exportiert. Der Exportstand für Saatkartoffeln betrug Ende Januar 364.000 Tonnen, rund 70.000 Tonnen weniger als letztes Jahr in dem gleichen Zeitraum.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Das ergibt sich aus den Exportzahlen der Niederländischen Kartoffelorganisation (Nederlandse Aardappel Organisatie, NAO), wie Nieuwe Oogst berichtet.

Der Rückstand bei dem Export nach Asien beträgt 28.000 Tonnen. Afrika kaufte mehr las 45.000 Tonnen weniger Saatkartoffeln von den Niederlanden, insbesondere große Märkte wie Algerien, Ägypten, Marokko und Libyen. In Asien und dem Nahen Osten liegen die Verkäufe an Israel, Irak und Syrien hinter letztem Jahr zurück.

In dem Fall von Saatkartoffeln kommt der enttäuschende Export vor allem durch eine kleinere Ernte 2018 und somit eine begrenzte Verfügbarkeit. Für Speisekartoffeln ist die Preisbildung wahrscheinlich der wichtige Grund für die Abnahme der Verkäufe.

Bis Januar wurden 435.000 Tonnen Speisekartoffeln in das Ausland verkauft, verglichen mit 468.000 Tonnen 2018. Am größten die Exportabnahme nach Senegal mit 14.000 Tonnen. Das sind 30.000 Tonnen weniger als letztes Jahr. Asien kauft dieses Jahr fast keine Speisekartoffeln von den Niederlanden.

Quelle: NAO /Nieuweoogst.nu

Veröffentlichungsdatum: 08.03.2019

Schlagwörter

Abnahme, Kartoffel, Exporten