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Kirschen: Kleinere Vorhersage für chilenische Exportmenge wegen Schäden durch Hagelsturm

18. Dezember 2018

Am 12. November, kurz vor Beginn der Kirscherntesaison, wütete ein Hagelsturm in den Plantagen der Region O`Higgins. Infolgedessen schätzt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA), dass die Kirschexporte 2018/19 auf 170.000 Tonnen sinken werden, eine Abnahme von 7% gegenüber 2017/18.

Bildquelle: Shutterstock.com Kirschen
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Am Montag, dem 12. November, traf ein äußert untypischer Hagelsturm die Fruchterträge (Kirschen, Äpfel, Birnen, Blaubeeren, Nektarinen, Pflaumen und Pfirsiche) der Region O`Higgins, eine der führenden Obstanbaugegenden in Chile. Fünfzehn Tage nach dem Hagelsturm zeigten die ersten Ertragsbewertungen der Vereinigung der Chilenischen Obstexporteure (ASOEX) an, dass die Kirschen am schlimmsten getroffen sind.

Die Kirschen waren in einem kritischen Entwicklungsstadium, als der Hagel auftrat, ganz nah an der Erntezeit (von November bis Januar). ASOEX zufolge schätzt die Chilenische Kirschkommission (Comité de Cerezas), dass die Kirschexportmengen um 7,1% kleiner sein werden. Im November 2018 verringerten sich die Exporte um 9% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Quelle: USDA FAS GAIN reports

Veröffentlichungsdatum: 18.12.2018

Schlagwörter

Vorhersage, Chile, Exportmenge, Schäden, Hagelsturm