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Kirschen: Kleine Ernte in der Nordwestschweiz

28. Juli 2017

In der Nordwestschweiz, dem grössten Kirschenanbaugebiet der Schweiz, fiel die Ernte wegen des Frosts im April historisch klein aus, so der Landwirtschaftlicher Informationsdienst Lid. 

Bildquelle: Shutterstock.com Kirschen
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Kirschenernte steht kurz vor Abschluss. In der Nordwestschweiz, dem grössten Anbaugebiet der Schweiz, wurden bislang lediglich 263 Tonnen Tafelkirschen gepflückt. Dies sei die zweitkleinste Menge seit Beginn der Registrierungen vor 42 Jahren, zitiert die Nachrichtenagentur SDA das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain in Sissach BL.

Schweizweit wurden rund 1'450 Tonnen Tafelkirschen geerntet. Davon stammten nur gerade 18 Prozent aus der wichtigen Kirschenregion Nordwestschweiz. In einem normalen Jahr sind es um die 40 Prozent.

Mager fiel die Ernte auch bei den Konservenkirschen aus. 180 Tonnen wurden in der ganzen Schweiz gepflückt. Schweizweit ist dies die drittkleinste überhaupt je registrierte Menge. Zu den Brennkirschen gibt es noch keine Zahlen.

Grund für die kleine Kirschenernte sind die Frostnächte im April. Zahlreiche Betriebe verzeichneten einen Totalausfall.

Quelle: Lid.ch

Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017

Schlagwörter

Kirschen, Ernte, Nordwestschweiz