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KeyGene-Wissenschaftler entdecken "unempfindliche" Paprikapflanzen

22. Juli 2019

Der Durchbruch erzeugt Berichten zufolge neue Möglichkeiten für nachhaltige süße und scharfe Paprikas und Tapioka. Die in einer Partnerschaft mit führenden Gemüsezuchtunternehmen arbeitenden Wissenschaftler von dem niederländischen Forschungsunternehmen KeyGene haben Pflanzen von süßen Paparikas entdeckt, die eine neue Art von Unempfindlichkeit auf eine Gruppe von schädlichen Pathogenen zeigen: Geminiviren.

Bildquelle: Shutterstock.com Paprika
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Der neue Fund wird auch als ein „Verlust von Empfindlichkeit“ beschrieben. Diese Art von Unempfindlichkeit auf Virusinfektionen soll länger als der üblich genutzte „Resistenz“-Ansatz dauern.

Die Wissenschaftler präsentierten ihre Ergebnisse auf einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz, in Glasgow, am 14. Juli. KeyGene will diesen Durchbruch nutzen, um zu dem nachhaltigen Anbau von Erträgen beizutragen wie süße und scharfe Paprika, Baumwolle und Tapioka, die aktuell regelmäßiges Sprühen gegen Weißfliegen erfordern, der Hauptüberträger von Geminiviren.

Quelle: KeyGene

Veröffentlichungsdatum: 22.07.2019

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