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Kenias Gartenbauexporte 12,8% gestiegen – EU ist Hauptziel

27. April 2018

Kenias Einnahmen aus Gartenbauexporten sind das zweite Jahr um 12,8% gestiegen und verzeichneten einen um 13 Milliarden Kenia-Schilling (KES) (rund 0,11 Milliarden EUR) höheren Einnahmewert von 115,32 Milliarden KES mit Früchten, Schnittblumen und Gemüse. Der Sektor nahm 2016 einen Rekord von 101,51 Milliarden KES ein, weitere 12% Anstieg gegenüber 2015.

Bildquelle: Shutterstock.com Gemuese
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Gemäß neuester Regierungsdaten hatten die Obstexporte eine Zunahme von 23% im Wert, von 7,31 Milliarden KES 2016 auf 9 Milliarden KES letztes Jahr, wobei 59,94 Tonnen gegenüber 48,65 Tonnen im Vorjahr geliefert wurden.

Gemüse verzeichnete den kleinsten Anstieg von 2% im Wert der Exporte auf 24 Milliarden KES gegenüber 23,3 Milliarden KES 2016.

Gartenbau ist eine große Einnahmequelle für Fremdwährung, neben Tee, Überweisungen von Kenianern, die um Ausland leben, und Tourismus. Die Gegend um Lake Naivasha und Bahati in dem Bezirk Nakuru, Limuru und Thika in dem Bezirk Kiambu sind für ihren Anbau von Blumen, Gemüse und Obst in großem Umfang für den Export bekannt, der vor allem an EU-Märkte geht.

Seit 2012 begegnet die Industrie in dem EU-Markt Problemen, da Pestizidrückstände und Quarantäneschädlinge Milliarden an Verlusten verursachten.

2014 gab die EU Kenia ein Ultimatum, um sicherzustellen, dass alles Obst und Gemüse, das für den Markt bestimmt ist, nicht mehr als 2% chemische Rückstände oder Herbizide enthält, die auf den Ertrag gesprüht wurden, oder den Markt mit einem Wert von 100 Milliarden KES zu verlieren.

Letztes Jahr brachten die Beteiligten den Standard KS1758  Part Two für Obst, Gemüse, Kräuter und Gewürze heraus, um sicherzustellen, der Gartenbausektor artikuliert besondere Besorgnisse des Sektors gemeinsam.

Die zwei Standards bringen alle Exporteure und Abfertiger unter eine Standardpraxis und werden die Basis sein, auf der Exporterlaubnisse in den kommenden Jahren ausgegeben werden. Das wird die Möglichkeit jeder schurkischen Praxis und des Fehlens der ordnungsgemäßen Dokumentation beseitigen, die in der Vergangenheit zu teuren Inspektionen bei Markteintritt in die EU führte. (1,00 KES = 0,0 EUR).

Quelle: Fresh Produce Africa/The Star, Kenya

Veröffentlichungsdatum: 27.04.2018

Schlagwörter

Kenia, Gartenbauexporte, EU, Hauptziel