Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Kenias Avocadoexporte durch Mangel an Kühleinrichtungen gehemmt

19. Juli 2019

Mit dem jüngsten Kenia-China-Abkommen, das Kenia zu dem einzigen afrikanischen Land machte, das Avocados zu dem chinesischen Markt exportieren konnte, haben Analysten einen Boom kenianischer Exporte vorausgesagt.

Bildquelle: Shutterstock.com kuehlung
Bildquelle: Shutterstock.com

Die vorhergesagten 40% von Kenias Exporten auf den chinesischen Markt sind infolge des Mangels an Kühleinrichtungen nicht sofort verfügbar und somit könnte es einige Verzögerungen dabei geben, dass diese Versprechungen wahr werden.

Das Kenia-China-Abkommen für Avocado-Exporte visiert nur tiefgekühlte Avocados an. Kenianische Erzeuger oder Exporteure müssen Avocados bei -30°C einführen, um Schädlinge zu beseitigen und -18°C für den Transport.

Die Regierung hat durch das Ministerium für Handel und Industriealisierung verschiedene Hilfen bekannt gegeben. Erzeugergruppen werden ermutigt, Lagerhausverbesserungen und Investitionen in Kühllager sind bereits geplant.

Kenia ist der größte Exporteur von Avocados in Afrika und steht an 8. Stelle der Welt. 2017 hatten die Avocadoexporte einen Wert von 78 Millionen USD und waren für 38,9% der afrikanischen Exporte und 1,3% der weltweiten Exporte verantwortlich.

Quelle: voanews.com, kbc.co.ke, fructidor.com

Veröffentlichungsdatum: 19.07.2019

Schlagwörter

Kenia, Avocado, Exporte, Mangel, Kühleinrichtungen