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Kartoffelmarkt Österreich: Trotz steigender Erntemengen kein Angebotsdruck im Inland

19. August 2019

Der österreichische Kartoffelmarkt präsentiert sich Mitte August weitgehend unverändert zu den Vorwochen. Die Niederschläge in den vergangenen Tagen haben die Rodebedingungen regional verbessert, an der Grundsituation der tendenziell eher schwachen, aber regional sehr unterschiedlichen Hektarerträge bei den Anschlusssorten und späteren Sorten sowie dem hohen Anteil an kleinfallender Ware ändert dies jedoch nur wenig, teilt die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau laut aiz.info mit.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Die verfügbaren Mengen sind erntebedingt zwar angestiegen, von einem Angebotsdruck kann aber nicht wirklich gesprochen werden, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info. Auch qualitative Probleme sind bislang noch überschaubar. Vereinzelt wird von vermehrtem Drahtwurmbefall berichtet.

Der Inlandsmarkt zeigt sich urlaubsbedingt noch sehr ruhig. Mit dem nahenden Ende der Ferienzeit und den prognostizierten kühleren Temperaturen dürfte der Absatz aber in den nächsten Wochen wieder entsprechend anziehen. Die Erzeugerpreise haben eine Spur nachgegeben, sie liegen in Niederösterreich und dem Burgenland zu Wochenbeginn meist bei 30 bis 32 Euro/100 kg. Für bestimmte festkochende Sorten werden noch bis zu 37 Euro/100 kg bezahlt. Aus Oberösterreich wurden zuletzt noch Erlöse von 34 Euro/100 kg gemeldet.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 19.08.2019

Schlagwörter

Kartoffel, Markt, Österreich, Erntemengen, Angebotsdruck, Inland, Regional