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Kartoffelmarkt Österreich: Stabile Marktlage durch anhaltend knappes Angebot

18. Juli 2019

Der österreichische Frühkartoffelmarkt präsentiert sich ungewöhnlich stabil. Hauptfaktor für diese Marktkonstellation ist die unverändert knappe Angebotslage, heißt es in einer Meldung von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Mit den moderaten Temperaturen und den flächendeckenden Niederschlägen in der Vorwoche haben sich die verfügbaren Angebotsmengen zwar kurzfristig wieder etwas verbessert, dennoch reichen sie für die mäßige aber stetige Inlandsnachfrage gerade einmal aus. Von einem Angebotsdruck bei Hektarerträgen von 20 bis 25 t in weiten Teilen Niederösterreichs kann keine Rede sein. Daran dürfte sich auch mittelfristig wenig ändern, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau laut aiz.info.

Auch bei Anschlusssorten niedrige Erträge zu befürchten - Drahtwurmbefall nimmt zu

Die Flächenräumung bei den Frühsorten ist schon weit fortgeschritten und die Befürchtungen von schwachen Hektarerträgen bei den Anschlusssorten werden immer konkreter. Zudem wurde schon vereinzelt wieder Drahtwurmbefall festgestellt. Aussortierungen wegen Drahtwurm und Co. sind heuer sicherlich wieder ein ständiger Begleiter. Die Erzeugerpreise konnten sich knapp auf Vorwochenniveau behaupten. In Niederösterreich und dem Burgenland wurden zu Wochenbeginn meist 35 bis 40 Euro/100 kg bezahlt. Ebenfalls recht stabil ist die Situation in Oberösterreich. Bei durchaus passablen Erträgen und zufriedenstellender Absatzsituation lagen die Preise zuletzt bei 42 Euro/100 kg.

Quelle: aiz.info
 

Veröffentlichungsdatum: 18.07.2019

Schlagwörter

Kartoffelmarkt, Österreich, Marktlage, Angebot