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Kartoffelmarkt Österreich: Anhaltende Hitzeperiode schränkt das Inlandsangebot ein

24. Juni 2019

Der österreichische Frühkartoffelmarkt zeigt sich für diese Jahreszeit in einem völlig ungewohnten Bild. Normalerweise steigen im Juni die Hektarerträge und somit auch das verfügbare Angebot rasch an und die Erzeugerpreise geraten dabei unter Druck. Heuer ist aber alles anders, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Nach der Verzögerung durch den nasskalten Mai sorgt nun die seit zwei Wochen anhaltende Hitzeperiode in Ostösterreich mit Temperaturen von über 30 °C für einen stark eingeschränkten Mengenzuwachs auf den Kartoffelfeldern. Die Hektarerträge liegen im Burgenland und in Niederösterreich vielerorts weiterhin bei 20 t, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau. Zudem mussten in Nicht-Bewässerungsgebieten die Rodearbeiten aufgrund der Trockenheit wieder eingestellt werden.

Dem eingeschränkten Angebot steht aber eine rege Nachfrage des heimischen Lebensmitteleinzelhandels gegenüber. Die Erzeugerpreise liegen stabil auf dem Vorwochenniveau, vereinzelt wurden die Preise sogar wieder angehoben. In Niederösterreich und dem Burgenland wurden zu Wochenbeginn meist 40 bis 45 Euro/100 kg gezahlt. In Oberösterreich schreiten die Erntearbeiten bei Hektarerträgen von rund 30 t rasch voran. Die Frühkartoffelpreise blieben hier mit 50 Euro/100 kg ebenfalls unverändert zur Vorwoche.

Quelle: aiz.info
 

Veröffentlichungsdatum: 24.06.2019

Schlagwörter

Kartoffel, Markt, Österreich, Hitze, Inlandsangebot