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Kartoffelmarkt Österreich: Weiterhin kein Angebotsdruck im Inland erwartet

10. September 2018

Der österreichische Speisekartoffelmarkt startet gut behauptet in den September. Nach den flächendeckenden Niederschlägen am Wochenende haben die Böden in vielen Regionen wieder ausreichend Feuchtigkeit. Gleichzeitig hat es sich auch deutlich abgekühlt, sodass in den nächsten Tagen verstärkt Speiseware eingelagert werden wird, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Angesichts der steigenden Drahtwurmproblematik sind baldige Rodungen bei ausreichender Schalenfestigkeit der Knollen sinnvoll. Mit einem Angebotsdruck wird aufgrund der unterdurchschnittlichen Erträge bei den Hauptsorten weiterhin nicht gerechnet, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Auch aus den Nachbarländern wird heuer witterungsbedingt kein Angebotsdruck erwartet. Mit der aktuellen Absatzsituation zeigen sich die Händler zufrieden. Am Inlandsmarkt sorgen der Schulbeginn in Ostösterreich sowie die begonnenen Einlagerungsaktionen im Lebensmitteleinzelhandel für entsprechende Impulse. Die Erzeugerpreise verharren stabil auf dem Niveau der Vorwochen. In Niederösterreich wurden zu Wochenbeginn für mittelfallende Ware meist 18 Euro/100 kg gezahlt, für Übergrößen zwischen 15 und 18 Euro. In der Steiermark und in Oberösterreich liegen die Preise unverändert bei 20 beziehungsweise 22 Euro/100 kg.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 10.09.2018

Schlagwörter

Kartoffelmarkt, Österreich, Angebotsdruck, Inland