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Kartoffelmarkt Österreich: Schwaches Ernteergebnis im Inland

08. Oktober 2018

Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse in den letzten Wochen ist die österreichische Speisekartoffelernte schon weit fortgeschritten. In vielen Regionen sind die Rodearbeiten bis auf vereinzelte Flächen abgeschlossen. An dem schwachen Ernteergebnis hat sich dabei nichts mehr geändert, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Auch die massiven Qualitätsbeeinträchtigungen, mit denen die Branche seit Saisonbeginn zu kämpfen hat, bleiben bestehen. Absortierungen von 40% und mehr sind in vielen Regionen an der Tagesordnung. Vor allem die Probleme mit Drahtwurmbefall haben zuletzt massiv zugenommen. Dem entsprechend zeit- und kostenintensiv sind heuer die Sortierarbeiten, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Auf der Absatzseite gibt es kaum Änderungen zu den Vorwochen. Der Inlandsabsatz gestaltet sich saisonüblich unspektakulär. Das Interesse an heimischer Ware ist im Export weiterhin hoch. Bei den Erzeugerpreisen kommt langsam Bewegung in den Markt. In Niederösterreich werden für mittelfallende Ware nun meist 18 bis 20 Euro/100 kg und für Übergrößen zwischen 15 und 18 Euro/100 kg genannt. Aus Oberösterreich werden momentan noch unveränderte Preise von 22 Euro/100 kg gemeldet. Angesichts der schwachen Erntemenge und des positiven europäischen Umfelds erwartet man in den nächsten Wochen weitere Preiserhöhungen.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 08.10.2018

Schlagwörter

Kartoffel, Markt, Ernteergebnis