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Kartoffelmarkt Österreich: Erträge bei Hauptsorten deutlich unter dem Durchschnitt

25. September 2018

Der österreichische Speisekartoffelmarkt präsentiert sich weiterhin recht stabil. Bei schönem Spätsommerwetter schreiten die Rodearbeiten im gesamten Bundesgebiet zügig voran. Die Erträge bei den Hauptsorten sind regional zwar sehr unterschiedlich, liegen aber generell deutlich unter einem Durchschnittsjahr, so das Agrarisches Informationszentrum aiz.info.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Angesichts der überschaubaren Ernteergebnisse sowohl bei den Kartoffeln als auch bei Zwiebeln dürfte man heuer mit den Lagerkapazitäten keine Probleme haben.

Zudem scheinen die Qualitätsprobleme mit fortschreitender Ernte eher zu- als abzunehmen. Drahtwurm, Wachstumsrisse, Stolbur und Schorf werden als häufigste Absortierungs-Gründe genannt. Die Sortierarbeit ist heuer entsprechend zeit- und kostenintensiv, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Die Absatzseite zeigt sich saisontypisch stetig. Vereinzelt sorgen Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel für den einen oder anderen zusätzlichen Nachfrageschub, heißt es. Die Erzeugerpreise verharren auf dem Vorwochenniveau, daran dürfte sich kurzfristig auch nichts ändern. In Niederösterreich wurden zu Wochenbeginn für mittelfallende Ware meist 18 Euro/100 kg bezahlt, für Übergrößen zwischen 15 und 18 Euro. In der Steiermark und in Oberösterreich liegen die Preise unverändert bei 20 beziehungsweise 22 Euro/100 kg.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 25.09.2018

Schlagwörter

Kartoffelmarkt, Erträge, Hauptsorten