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Julius Kühn-Institut startet Umfrage zu Wetterextremen

22. Februar 2018

Das Julius Kühn-Institut sammelt deutschlandweit Meldungen zu Schäden in der Landwirtschaft, die durch Wetterextreme verursacht werden. Praktiker werden gebeten, sich jetzt an Umfrage über Webportal zu beteiligen, um langfristig System zum Extremwettermonitoring und Risikoabschätzung zu entwickeln.

Bildquelle: Shutterstock.com Wetterextremen
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Beim Stichwort Extremwetter denkt der eine an sintflutartige Regengüsse, die andere an Bäume entwurzelnde Stürme und ein Dritter an Hagelschauer oder Dürre. Irgendwie, so das gesellschaftliche Bauchgefühl, nehmen solche extremen Wetterereignisse zu. Um jedoch Landwirte oder Obstanbauer dahingehend beraten zu können, womit in ihrer Region denn tatsächlich zu rechnen ist und was man vorbeugend tun könnte, braucht es zunächst ein wissenschaftliche Datenlage. Die will das Julius Kühn-Institut (JKI) in Kleinmachnow nun gemeinsam mit Partnern erarbeiten und bittet alle in der Landwirtschaft Tätigen um Mithilfe. Produzenten sämtlicher land-, obst- und gartenbaulicher Freilandkulturen in ganz Deutschland werden gebeten, bis Ende 2018 an einer Umfrage auf dem Webportal https://soscisurvey.de/emra/ teilzunehmen.

In einem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Verbundprojekt will das JKI in Zusammenarbeit mit sechs weiteren Partnern ein System zum Extremwettermonitoring und zur Risikoabschätzung entwickeln. Das EMRA genannte System soll letztlich eine Sammlung von Werkzeugen werden, welches Landwirte und Berater beim Management von Extremwetterereignissen unterstützt. Zentraler Baustein ist die Sammlung von Meldungen über bereits aufgetretene Schäden durch Wetterextreme in Deutschland.

www.julius-kuehn.de

Quelle: JKI

Veröffentlichungsdatum: 22.02.2018

Schlagwörter

Julius Kühn-Institut, Umfrage, Wetterextremen